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Nichtraucherschutz

Behörde legt Bericht zum Hamburgischen Passivraucherschutzgesetz vor

Gutes Zeugnis für das Hamburgische Passivraucherschutzgesetz: 80 Prozent aller Hamburger sehen in den Reglungen einen guten Schutz gegen das Passivrauchen. Auch Raucher akzeptieren das Gesetz inzwischen weitgehend und die Zahl der registrierten Verstöße ist deutlich zurückgegangen. Das belegt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz.

Für die Bewertung des Passivraucherschutzgesetzes hat die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) 1.628 Hamburgerinnen und Hamburgern im Alter zwischen 20 und 60 Jahren befragt. Dieser Umfrage zufolge stehen die Einwohner stehen dem Gesetz und dessen Umsetzung überwiegend positiv gegenüber. Die große Mehrheit der Hamburgerinnen und Hamburger (87 Prozent) fände es gut, wenn in Restaurants nicht geraucht werden dürfe und spreche sich für ein Verbot mit regelmäßigen Kontrollen aus, heißt es. Gleichzeitig mit der gestiegenen Akzeptanz sei die Zahl der registrierten Verstöße in der Gastronomie gegen die Regelungen des Passivraucherschutzgesetzes nach einem Höhepunkt 2010 (338) inzwischen deutlich gesunken (2011: 151).

Als eines der ersten Bundesländer hatte die Hansestadt im Juli 2007 ein Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens beschlossen, um die Bevölkerung in öffentlich zugänglichen Räumen wirksam vor den Gefahren durch Tabakrauch zu schützen. Mehrfach novelliert, ist das Gesetz seit 2012 in der heutigen Form in Kraft. Seitdem besteht in öffentlichen Einrichtungen außerhalb der Gastronomie, wie auch in Spielhallen, ein absolutes Rauchverbot. In Gaststätten mit mehr als 75 Quadratmetern Gastfläche sind baulich abgeschlossene Raucherräume zulässig. In kleinen Gaststätten, den Eckkneipen, darf geraucht werden, wenn keine zubereiteten Speisen angeboten werden und Personen unter 18 Jahren der Zutritt verwehrt ist.

Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks: „Die Ergebnisse der Umfrage sind für den Gesundheitsschutz ein gutes Zeichen. Die große Akzeptanz und die sehr positive Resonanz belegen, dass sich die Regelungen bewährt haben.“ Seit der Novellierung des Gesetzes seien den Behörden lediglich zwei Gaststätten angezeigt worden, die Raucherräume eingerichtet haben, zwei weitere planten dies. Diese geringe Zahl sei ebenfalls ein Beleg dafür, dass Nichtrauchen in Gaststätten inzwischen Normalität ist, so Prüfer-Storcks.

(Redaktion)


 


 

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