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Neue Geschäftsstelle des Maritimen Clusters Norddeutschland in Hamburg

Das Maritime Cluster Norddeutschland (MCN) hat seine Geschäftsstelle in Hamburg eröffnet. Das Ruder in dieser Geschäftsstelle hat jetzt Stephan Piworus übernommen, der zuvor den Bereich ISETEC (Innovative Seehafentechnologien) innerhalb der Eurogate-Gruppe leitete.

 Komplettiert wird das Team in Hamburg von Jessica Werner, die als Projektmanagerin die Organisation und Begleitung von Projekten übernimmt. Nach ihrem Studium der Raum- und Umweltplanung unterstützt sie nun das Maritime Cluster Norddeutschland.

Das "Maritimes Cluster Norddeutschland“ (MCN) wird getragen von den drei Ländern Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Wirtschaft in der Region sowohl durch den Ausbau der bestehenden Netzwerke und Kooperationen über die Ländergrenzen hinweg als auch durch regionale Projekte noch effektiver als bisher zu stärken. Jutta Ludwig, Vorsitzende der Geschäftsführung der HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH: „Cluster sind für die wirtschaftliche Entwicklung Norddeutschlands von herausragender Bedeutung, denn durch sie wird die Kompetenz unserer Region besonders sichtbar. Das inzwischen die meisten Brancheninitiativen nicht an den Ländergrenzen halt machen, ist ein Beleg für die gute Zusammenarbeit in Norddeutschland. Wir freuen uns besonders, dass das MCN in Hamburg räumlich unter dem Dach der HWF sitzt und eng mit uns zusammenarbeiten wird. Wir heißen das Cluster hier herzlich willkommen und sind gespannt auf die zukünftigen Synergien aus dieser neuen Kooperation“.

Mit Umsätzen in Höhe von rund 24,5 Milliarden Euro und mehr als 65.000 Mitarbeitern in annähernd 2000 Unternehmen ist die Metropolregion Hamburg der bedeutendste Standort der maritimen Wirtschaft. Die Aufgabe des Maritimen Clusters Norddeutschland wird es sein, durch intensive Kontakte zu Unternehmen, wissenschaftlichen Instituten, Verbänden und weiteren Clustern die maritime Wirtschaft im Verbund zu stärken und die länderübergreifende Vernetzung weiter voran zu treiben. „Entscheidend für unsere erfolgreiche Clusterarbeit ist ein funktionierender und effektiver Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“, so Stephan Piworus, „Hamburg zählt zu den europaweit bedeutendsten Wissenschaftsstandorten für Schiffbau und Schiffbauzulieferer. Eine unserer Aufgaben ist es, diese wissenschaftlichen Entwicklungen mit den Anforderungen und Technologiebedarfen der Firmen zusammen zu bringen - und das länderübergreifend.“

Ein weiterer Schwerpunkt der Clusterarbeit wird das Thema Ausbildung und Qualifizierung sein, da der Fachkräftemangel derzeit ein großes Entwicklungshemmnis für die maritime Industrie darstellt. Die Aufgabe des Clusters wird hierbei in der Erarbeitung und Umsetzung von Qualifizierungsinitiativen liegen, um die Fachkräfte am Standort zu sichern und die Attraktivität des Standortes im Hinblick auf das maritime Aus- und Weiterbildungsangebot für potenzielle Fachkräfte und Hochqualifizierte zu verbessern.

Als Partner im Maritimen Cluster Norddeutschland können Unternehmen das Ziel verfolgen, durch eine langfristig angelegte Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privater Wirtschaft Informations- und Kooperationsnetzwerke effizienter zu gestalten und ihre Innovationen voranzutreiben.

Interessierte Unternehmen können ab sofort Kontakt zur Hamburger Geschäftsstelle des Maritimen Clusters Norddeutschland aufnehmen.

(Redaktion)


 


 

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