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Rentabilität

Nur wenige Online - Händler kennen die Wirkung ihrer Marketing - Maßnahmen

Lediglich 50 % der Online-Händler können über die Rentabilität ihrer Kampagnen Auskunft geben. Händler nutzen bereits viele Möglichkeiten, um Kunden auf ihren Online-Shop aufmerksam zu machen. Suchmaschinenoptimierung und -werbung sowie der Versand von Newslettern sind die am häufigsten eingesetzten Marketing-Instrumente. Jedoch kann nur die Hälfte der Online-Händler darüber Auskunft geben, ob sich diese Maßnahmen wirklich lohnen.

Die aktuelle Studie „E-Commerce in Deutschland“ (www.ecommerce-leitfaden.de) zeigt, dass drei Viertel der Händler auf Suchmaschinenoptimierung setzen, um Besucher in ihren Web-Shop zu locken. Über die Hälfte schaltet auch Suchmaschinenwerbung und informiert per Newsletter über die angebotenen Produkte. Allerdings bleibt der der Erfolg dieser Investitionen vielen Online-Händlern verborgen. Nur gut 40 % der Befragten wissen, wie viele Besucher eine Kampagne generiert hat. Und nur 36 % der Unternehmen, die einen Newsletter versenden, kennen die entsprechende Öffnungsrate.

„Es überrascht, dass so wenige Händler sich mit der Wirkung ihrer Marketing-Maßnahmen auseinandersetzen“, kommentiert Dr. Ernst Stahl von ibi research die Untersuchungsergebnisse. „Insbesondere, da Online-Händler mithilfe von Web- Controlling -Tools sehr leicht feststellen können, wie gut beispielsweise die Marketing-Aktionen bei ihren Kunden ankommen“.

Web-Controlling-Tools ermöglichen auch aufschlussreiche Analysen des Nutzerverhaltens, zum Beispiel, wie viele Besucher eines Web-Shops zum Käufer werden (Konversion). Jedoch werden diese Instrumente derzeit noch kaum genutzt. Ein Viertel der befragten Online-Händler setzt gegenwärtig überhaupt kein Web-Controlling-Tool ein. Offenbar schrecken viele Händler vor dem Aufwand der Auswertung umfangreicher Server-Logfiles zurück.

Diese Angst ist aber unbegründet, weiß Christian Bennefeld vom Hamburger Web-Controlling-Spezialisten etracker: „Moderne Web-Controlling-Lösungen, die auf dem Zählpixel-Verfahren basieren, können wesentlich genauere und umfangreichere Informationen über die Besucher eines Web-Shops liefern als Logfile-Auswertungen, und das auch noch in Echtzeit! Anstatt nur Besucherzahlen und Seitenaufrufe zu ermitteln, wird das Verhalten jedes einzelnen Besuchers in anonymisierter Form protokolliert. Mithilfe vorkonfigurierter Analysen lassen sich beispielsweise die Konversionsraten von unterschiedlichen Kampagnen miteinander vergleichen. Weitere Analysemöglichkeiten wie die Auswertung der verwendeten Suchwörter in Suchmaschinen oder Clickmap- und Heatmap-Overlays können Online-Händler dabei unterstützen, Schwachstellen in ihren Verkaufsprozessen zu identifizieren und zielgerichtete Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten.“

Die Befragung zeigt jedoch auch, dass viele Web-Shop-Betreiber planen ihre Web-Controlling-Aktivitäten auszubauen. So wollen knapp 40 % das Nutzerverhalten zukünftig regelmäßig analysieren, um Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren. Annähernd jeder zweite Online-Händler will zudem Kundenbefragungen zur Identifizierung von Verbesserungsmöglichkeiten einsetzen.

Die Ergebnisse basieren auf der Studie „E-Commerce in Deutschland“, die von der ibi research an der Universität Regensburg GmbH gemeinsam mit den Partnern atriga, ConCardis, creditPass, etracker, EURO-PRO, Hermes Logistik Gruppe, Saferpay und xt:Commerce durchgeführt wurde.

Quelle: ibi research an der Universität Regensburg GmbH

(Redaktion)


 


 

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