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Börse Hamburg

Offene Immobilienfonds bleiben handelbar

Die Börse Hamburg handelt mit zwölf offenen Immobilienfonds, deren Anbieter keine Anteile mehr zurücknehmen.

"Wir verzeichnen hohe Umsätze bei offenen Immobilienfonds, bei denen die Anteilsrücknahme ausgesetzt wurde. Die Anleger können Anteile nach Angebot und Nachfrage handeln; Verkäufe sind möglich, wenn passende Gegenorders vorliegen", sagt Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börse Hamburg.

Der mit Abstand umsatzstärkste Fonds an der Börse Hamburg ist derzeit der KanAm grundinvest Fonds, der am 27. Oktober eingefroren wurde. Vom 28. Oktober bis einschließlich 05. November wurden Anteile im Wert von 12,98 Millionen Euro gehandelt. Seit ihrer Schließung erzielten auch offene Immobilienfonds von AXA, Credit Suisse, SEB und weiteren Anbietern hohe Umsätze.

Eine Reihe von Fondsgesellschaften hat seit Ende Oktober die Anteilsrücknahme ausgesetzt, weil Anleger hohe Summen abgezogen hatten. Wirtschaftliche Gründe wie etwa Mietausfälle seien nicht die Ursache. Die im Bundesverband Investment und Asset Management BVI organisierten Fondsgesellschaften verwalten zusammen 43 dieser Fonds. Ihr Volumen beträgt insgesamt 89 Milliarden Euro. Die "gesperrten" Produkte repräsentieren rund ein Drittel dieses Vermögens. Von Januar bis einschließlich September 2008 investierten Anleger 5,5 Milliarden Euro mehr in diese Produkte als sie gleichzeitig abzogen. Im September überwogen die Abflüsse die Zuflüsse um 237,7 Millionen Euro.

Quelle: Börse Hamburg

(Redaktion)


 


 

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