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Online-Marketing

Unbeliebt: Jobs im Bereich Big Data und Tracking

Big Data, Tracking und Targeting lassen sich im Online-Marketing nicht mehr wegdenken. Doch die Arbeitsplätze im Bereich der Datenanalyse sind wenig beliebt. Das ergab die Umfrage „Jobs in der Online-Branche 2013“ des Jobportals OnlineMarketingJobs.de.

Das Jobportal für Online-Marketing führt seit 2011 jährlich eine Umfrage in der Internet-Branche durch, bei der Jobsuchende zu verschiedenen Themen befragt wie Kenntniserwerb, Faktoren für die Jobwahl, Wege der Jobvermittlung und Gehaltsvorstellungen Auskunft geben.

Laut der diesjährigen Umfrage, zu der im Oktober 169 Jobsuchende befragt wurden, wollen nur wenige Jobsuchende im Bereich der Datenanalyse arbeiten. Vielmehr möchte die Mehrheit der Befragten (40 Prozent) als Generalist im Online-Marketing tätig sein. Etwa ein Drittel (34 Prozent) bevorzugt hingegen spezielle Online-Marketing-Disziplinen wie Mobile oder Social Media.Konzeptionelle Arbeit, zum Beispiel in der Kampagnenplanung, wünschen sich 14 Prozent der Jobsuchenden. Schlusslichter bilden operatives Kampagnenmanagement, Sales und Datenanalyse mit jeweils vier Prozent.

„Das Thema Datenanalyse hat für Unternehmen und Agenturen deutlich an Relevanz gewonnen. Das ist insbesondere vielen Newcomern, die in der Branche Fuß fassen wollen, nicht klar. Sie erwarten im Online-Marketing eher kreative Aufgaben. Jedoch stellt der analytische Teil des Online-Marketings wirtschaftlich einen deutlich größeren Hebel dar“, erklärt Philipp Westermeyer, Gründer von OnlineMarketingJobs.de.

„Learning on the Job“ – Ausbildungswege fehlen

Fast jeder zweite Befragte (46 Prozent) erwarb seine Kenntnisse in der Online-Branche erst im Job und hatte zuvor wenig bis gar kein Fachwissen. 45 Prozent bezeichnen sich außerdem als Autodidakten, wobei dies doppelt so viele Männer von sich sagen (56 Prozent) wie Frauen (27 Prozent). Auch Praktika und Weiterbildungen sind häufige Mittel zum Wissenserwerb: Ein Drittel der Befragten (32 Prozent) sammelte Erfahrungen in Praktika. Durch interne oder externe Weiterbildungen vom Arbeitgeber baute jeder Vierte (27 Prozent) seine Expertise aus, so die Umfrage-Ergebnisse.

Die Online-Marketer, die ihr Know-how über klassische Ausbildungswege erlangt haben, sind in der Minderheit. Nur jeder Fünfte (21 Prozent) hat ein Fachstudium an einer Universität oder Hochschule gemacht. 14 Prozent absolvierten ein Traineeprogramm oder eine Ausbildung, ein berufsbegleitendes Studium gar nur fünf Prozent.

Gutes Arbeitsklima lässt sich nicht durch hohes Gehalt ersetzen

Um aus mehreren Jobangeboten den neuen Arbeitgeber auszuwählen, ist gutes Arbeitsklima für fast drei Viertel der Befragten (74 Prozent) der wichtigste Faktor. Auf Platz zwei mit 54 Prozent folgt die faire Bezahlung und Behandlung aller Mitarbeiter des Unternehmens. Für knapp jeden Zweiten (48 Prozent) ist die Work-Life-Balance sehr wichtig für die Jobentscheidung. Der Kultfaktor des Arbeitgebers, zum Beispiel bei Google zu arbeiten, spielt nur für sechs Prozent eine sehr wichtige Rolle.

Worauf würden Online-Marketer für ein außergewöhnlich hohes Gehalt am ehesten verzichten? Gutes Arbeitsklima ist es nicht: Nur acht Prozent der Befragten wären bereit, an dieser Stelle Abstriche zu machen. Auf die Work-Life-Balance würde gut ein Viertel (26 Prozent) verzichten. Am ehesten würden die Befragten den Heimatort aufgeben und umziehen: Zwei Drittel (66 Prozent) entschieden sich für diese Antwortmöglichkeit.

Für die Jobvermittlung sind persönliche Kontakte vorrangig

Die Wege zum passenden Job sind vielfältig: Persönliche Kontakte sind für drei von vier Befragten (78 Prozent) wichtig bis sehr wichtig, um eine Stelle in der Online-Branche zu finden. Auf Platz zwei folgen soziale Netzwerke (71 Prozent). Erst auf Rang drei kommen allgemeine Online-Jobbörsen wie Stepstone oder Monster (67 Prozent). Diesen Weg halten dreimal so viele Frauen wie Männer für sehr wichtig (50 Prozent versus 16 Prozent). Online-Jobbörsen und -Stellenmärkte speziell für die Branche (65 Prozent) landen auf Rang vier. In die Top 5 schafft es auch die gezielte Suche nach Jobs auf Unternehmenswebsites mit 61 Prozent. Besonders Frauen schätzen die Recherche auf Onlineauftritten eher als sehr wichtig ein (38 Prozent; Männer: 16 Prozent).

(Redaktion)


 


 

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