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Otto hilft der Stadt Hamburg im Katastrophenfall

Der Hamburger Handelskonzern Otto will in plötzliche Not geratenen Hanseaten für die ersten Tage nach einer Katastrophe unbürokratisch Hilfspakete mit Kleidung zur Verfügung stellen. Ein entsprechendes Ablauf-Szenario wurde zwischen der Hamburger Innenbehörde und der Otto Group verabschiedet.

Hochwasser, Tornados oder Brand-Infernos können überall auf der Welt eintreffen. Umso wichtiger ist es, für etwaige Katastrophenfälle gerüstet zu sein. Die Otto Group will ab sofort die Stadt Hamburg und deren Bürger unterstützen, wenn ein solches Unglück eintreffen sollte. Der weltweit agierende Konzern stellt dafür zwei unterschiedlich große Bekleidungs-Hilfspakete rund um die Uhr zum Abruf bereit, um sie im Bedarfsfall an Hilfsorganisationen zu geben.

„Als großes Hamburger Unternehmen ist es für die Otto Group ein besonderes Anliegen, im Falle einer Katastrophe unserer Stadt und ihren Bürgern zur Seite zu stehen. Dafür halten wir ab sofort jeweils ständig ein Hilfspaket mit 10.000 und eines mit 50.000 Kleidungsstücken für Frauen, Männern und Kindern bereit“, erläutert Dr, Winfried Zimmermann, Otto Group Vorstand Personal, Controlling , Transformation & IT, der für das Projekt verantwortlich zeichnet.

Beide Hilfspakete beinhalten Schuhe, Socken, Hosen, Unterwäsche, Hemden, Blusen, Shirts, Pullover und Jacken in den gängigsten Größen, so die Informationen des Handelskonzerns. Die Kleidungsstücke stammen demnach aus aktuellen Warenüberhängen des Konzerns und werden ständig im Lager des Norderstedter Speditionsunternehmens Meyer & Meyer vorrätig gehalten. Im Katastrophenfall können die Hilfspakete dann innerhalb weniger Stunden zusammengestellt und an Hamburger Hilfsorganisationen wie das THW und das Deutsche Rote Kreuz für die Verteilung an die Bürger übergeben werden.

Dafür sei ab sofort eine 24-stündige Rufbereitschaft an sieben Tagen in der Woche installiert. Die Kosten dafür sowie für die Systementwicklung und regelmäßige Probealarme trage die Otto Group. Zudem stelle das Unternehmen das Hilfspaket mit den 10.000 Kleidungsstücken der Stadt kostenlos als Spende zur Verfügung.

„Wir freuen uns sehr, dass die Otto Group unsere Stadt im Falle einer solchen Katastrophe sowohl materiell als auch mit ihrem logistischen Know-how unterstützt“, so Hamburgs Innensenator Michael Neumann. „Allerdings hoffen wir, dass wir auf diese Hilfspakete nie zugreifen müssen, sprich, dass Hamburg von einer Katastrophe verschont bleibt.“

(Redaktion)


 


 

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