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Duftstoffe

Parfüm - Lust und Last zugleich

Im Bestseller 'Das Parfum', beschreibt Patrick Süskind sehr anschaulich, welche Bedeutung Düfte für uns haben. Aber die wenigsten würden wohl für einen Duft morden.

Gerüche werden über das limbische System aufgenommen und blitzschnell bewertet. Je nachdem, ob wir einem Geruch angenehm finden oder unangenehme Erinnerungen damit verbinden, hat er Einfluss auf unsere Stimmung. Das funktioniert sogar unbewusst. Dabei ist ein Geruch so schwer zu erklären. Wie beschreiben Sie beispielsweise den Duft einer Rose? Das ist gar nicht so leicht und oft vermischen wir dann auch noch Geruch und Gefühl. Für den Einen riecht die Rose nach Sommer und Sonne, der Andere verbindet damit die Erinnerung an seine Großmutter, weil die immer ein Rosenparfum benutzt hat.

Und da sind wir auch schon beim Stichwort Parfum: Schon im alten Ägypten wurden aromatische Substanzen in kostbare Duftstoffe verwandelt. Damals wie heute nutzte man ein Parfum um die eigene Persönlichkeit, den eigenen Stil zu unterstreichen. Allerdings ist zu beachten, dass sich die Duftnoten auf jeder Haut unterschiedlich verwandeln. Das Parfüm meiner Freundin riecht bei mir möglicherweise gar nicht so gut.

Auf der Suche nach einem neuen Duft haben wir die große Auswahl

Die Damendüfte unterscheiden sich durch die blumigen Düfte, sogenannte grüne Düfte, frische Citrusdüfte und sinnlich-orientalische Düfte. Bei den Herren finden wir dann eher die aromatischen Gewürz-und Kräuterdüfte, holzige Noten, sportliche Citrusvarianten aber auch hier schwere, orientalische Düfte.

Auch die Konzentration spielt eine Rolle. Ein Eau de Toilette enthält etwa 6-9 % reines Parfüm, bei einem Eau de Parfüm sind es schon 10-14 %, manchmal sogar bis 20 %.

Nun sollte Ihr ‚Wohlgeruch‘ unbedingt zum Kontext, in dem Sie sich bewegen, passen. Fitness-Studio und Lilienduft gehören genauso wenig zusammen wie Abendgarderobe und Kernseife.

Und es gibt noch andere Gelegenheiten, wo ein Duft zumindest sehr sparsam eingesetzt werden sollte. Das ist bei einem Krankenbesuch ebenso der Fall, wie auf einer Beerdigung oder im Theater.

Auch bei einer Weinprobe hat sich so mancher schon über zu intensive Duftwolken geärgert. Der Genuss von Speisen oder Getränken wird auch durch den Geruchsinn be einflusst. Verderben Sie Ihren Begleitern also lieber nicht Spaß am Genießen.


 


 

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