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Parfumnamen

Aufregen, anregen, verführen, entführen

Kraft der Klassiker wird genutzt: Aus alt mach neu

Zahlreiche Hersteller nutzen die Kraft ihrer Duftklassiker. Bekannte Marken werden mit Erweiterungen und Varianten als Neuheiten lanciert. So wurde „J’Adore“ (1999) von Dior zu „J’Adore L’Or“ (2010) oder „Shalimar“ (1925) zu „Shalimar Ode à la Vanille“. Auch Namens- familien liegen im Trend. So vermarktet der Modedesigner Thierry Mugler unter seiner Dachmarke Düfte namens „A Men Pure Malt“, „A Men Pure Coffee“, „A Men Pure Havane“ und “A Men Pure Shot”.

Parfummarken im Wettstreit

Dass Parfumhersteller nach immer neuen, aufmerksamkeitsstarken Na- mensstrategien suchen, kommt nicht von ungefähr. Etwa 1500 Düfte werden derzeit international vermarktet. Jährlich kommen etwa 180 neue Düfte hin- zu. „Chancen hat nur, wer den Puls der Zeit trifft“, erklärt Sybille Kircher. Mit dem richtigen Namen fängt alles an. In der Regel entsteht er noch vor der Duftkreation: „Der Name bestimmt das Flakon-Design, die Verpackung, die Markenstory sowie die gesamte Kampagnen- dramaturgie. Parfumnamen müssen neugierig machen. Deshalb dürfen sie fast alles, nur nicht langweilig sein.“

Die Düsseldorfer Namensagentur Nomen International Deutschland ist darauf spezialisiert, Markenartikeln einen passenden Namen zu geben. Besonders gefragt sind neben Namen für Autos und Lebensmitteln auch Parfumnamen. „Mania“ von Armani entstand bei Nomen International, ebenso wie „Miracle“ von Lancôme, „Idylle“ von Guerlain, „Baiser Volé“ von Cartier und viele mehr.

(Redaktion)


 


 

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