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Hamburg wird Zentrum der internationalen Forschung über deutsch-jüdische Geschichte

Prof. Stefanie Schüler-Springorum übernimmt Vorsitz der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts.

Die Leiterin des Hamburger Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ), Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum, ist zur Vorsitzenden der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts in der Bundesrepublik Deutschland gewählt worden. Das 1955 von Emigranten gegründete Leo Baeck Institut ist die bedeutendste internationale Forschungseinrichtung zur deutsch-jüdischen Geschichte mit Zentren in Jerusalem, London und New York. Die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft, kurz WAG, wurde 1989 von Reinhard Rürup, Werner E. Mosse und Arnold Paucker ins Leben gerufen, um der sich mittlerweile gut entwickelnden deutschen Forschungslandschaft durch ein, wenngleich nur „virtuelles Zentrum“, Rechnung zu tragen. Rürup leitete die WAG bis 1999, ihm folgte Michael Brenner und nun Stefanie Schüler-Springorum. Mit der Verlagerung des Vorsitzes des WAG nach Hamburg geht nicht nur ein alter Traum der ursprünglichen Gründer des IGdJ in Erfüllung, sondern auch eine Veränderung in der Rolle des Instituts: Die Hansestadt rückt nun als prominentes Zentrum der internationalen Forschung auf dem Gebiet der deutsch-jüdischen Geschichte neben die oben genannten Städte.

(Redaktion)


 


 

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