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EU-Fälschungsrichtlinie: Zetes mit durchgängiger Softwarelösung

Das Technologieunternehmen Zetes mit Deutschlandsitz in Hamburg rüstet Pharmagroßhändler und Logistikdienstleister zur Erfüllung der am 9. Februar 2019 in Kraft tretenden Fälschungsschutzrichtlinie aus.

Mit der Fälschungsschutzrichtlinie (Falsified Medicines Directive, kurz FMD) für Arzneimittel 2011/62/EU soll verhindert werden, dass gefälschte Arzneimittel in die legale Lieferkette gelangen. Die Richtlinie tritt am 9. Februar 2019 in Kraft und stellt hohe Anforderungen an Pharmagroßhändler und Logistikdienstleister.

Wie Zetes, Spezialist für Supply-Chain-Optimierung, mitteilt, müssen Großhändler zur Einhaltung der Richtlinie in der Lage sein, 2D-Datamatrix-Barcodes entweder per mobilen Handheld-Geräten, Desktop-Scannern oder einer automatischen bildbasierten Technologie zu scannen. Darüber hinaus benötigen sie eine Direktverbindung zum nationalen Überprüfungssystem ihres Landes, um serialisierte Packungen auf Risiken zu überprüfen, auszubuchen oder wieder einzubuchen.

Zur Erfüllung der Fälschungsschutzrichtlinie für Arzneimittel bietet das Unternehmen eine Lösung, die eine durchgängige Rückverfolgbarkeit der Lieferkette vom Lager bis zur Ausgabestelle ermöglicht. Diese „End-to-End-FMD-Lösung“ besteht aus den bekannten Softwareangeboten ZetesOlympus, ZetesMedea, ZetesChronos und lasse sich reibungslos in vorhandene Systeme und Prozesse integrieren.

Mit den Softwareangeboten lassen sich FMD-Ereignisse für den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitrahmen speichern. So sollen Entscheider auf Backoffice-Reportings zugreifen können und aus verschiedenen Systemen zusammengefasste relevante Daten lückenlos zurückverfolgen und feststellen, was, wann, wo, warum passierte. Lagerverwaltungssysteme lassen sich mithilfe der Software um agile Funktionen erweitern, mit der Anwender Fehler bei der Kommissionierung vermeiden, Bestände verbessern und Rückverfolgung von der Warenannahme bis zum Warenausgang gewährleisten können. Eine mobile Proof-of-Delivery-Lösung erfasst alle relevanten Echtzeit- und zurückliegenden Informationen: Details zu Tourdaten, Ablieferstationen, Zwischenfällen und Sendungseinheiten. Bei Bedarf soll dies einen lückenlosen Prüfpfad der Ereignisse ermöglichen.

Zetes hat seinen Hauptsitz in Brüssel und beschäftigt über 1.200 Mitarbeiter in 22 Ländern Europas, Nahosts und Afrikas. 2017 lag der Jahresumsatz nach eigenen Angaben bei 269,3 Millionen Euro. 2017 wurde Zetes ein Tochterunternehmen der Panasonic Corporation.

(Redaktion)


 


 

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