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Streik bei der Postbank

Über 450 Tarifbeschäftigte folgten heute dem Streikaufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und gingen damit das erste Mal in der Geschichte der Finanzdienstleistung in Hamburg in einen viertägigen Arbeitskampf.

An der Kundgebung vor dem Postbankgebäude nahmen über 1.000 Beschäftigte teil, denn neben den Streikenden kamen auch die bei der Postbank beschäftigten Beamten zur solidarischen Unterstützung auf den Platz.

„Heute haben wir mit der ersten Streikwelle ein Zeichen gesetzt“, so Berthold Bose, zuständiger ver.di-Fachbereichsleiter, auf der Kundgebung vor dem Postbankgebäude. „Arbeitszeitverlängerung, 30% weniger Geld und weniger Urlaub sind ein klarer Angriff auf das Sozialsystem bei der Postbank und das werden wir uns nicht gefallen lassen. Unser Streik über vier Tage ist ein Zeichen an den Arbeitgeber. Nun ist es an ihm, die Verhandlungen mit ver.di so mit Inhalten zu füllen, dass die nächsten Zeichen nicht notwendig werden.“
Am Montag ab 10 Uhr treffen sich die Streikenden zu einer Demonstration in der Hamburger Innenstadt. Damit soll ein Signal an die Hamburger Bevölkerung gegeben werden, dass es hier nicht um die Probleme eines Unternehmens geht, sondern um das gesellschaftliche Problem des Lohn - und Gehaltsdumpings.

(ver.di)


 


 

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