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PR Club Hamburg

New Goals – erfolgreiches Sportmarketing im Zeitalter der Mediendemokratie

Im vergangenen Jahr ging die Sportmarketing-Agentur Jung von Matt/sports an den Start. Zu den Gründungsgeschäftsführern gehören prominente Gesichter aus der Welt des Sports: Katja Kraus (ehemalige Fußballerin und Managerin im deutschen Profifußball) und Christoph Metzelder (ehemaliger Fußball-Nationalspieler). Zusammen mit Jung-von-Matt-Manager Raphael Brinkert bilden sie das Führungstrio des neuen Agentur-Ablegers. Im PR Club Hamburg sprachen Raphael Brinkert und Katja Kraus über erfolgreiches Sportmarketing im Zeitalter der Mediendemokratie. Die Veranstaltung fand am 6. Februar 2014 im Scandic Hamburg Emporio statt.

„Jung von Matt/sports entwickelt innovative Sportmarketing-Konzepte für Unternehmen, Vereine, Verbände und Athleten, die nicht nur werben, sondern auch unterhalten“, so Brinkert. Zu den ersten Kunden des Agenturablegers zählen der Deutsche Fußball Bund, Karstadt sports, die Tischtennis-Bundesliga und – wie gerade bekannt wurde – der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB).

Die Werbekonjunktur-Kurve ist in den vergangenen Jahren nach unten gegangen. Doch im Sportmarketing sehen die Agenturgründer eine Nische, in der noch Potenzial steckt. „Sport ist emotional und verbindet die Menschen“, so Kraus. Die Herausforderung sei, Sportarten so zu inszenieren, dass sie Aufmerksamkeit erregen. Die Kommunikationsdisziplin stehe dabei im Hintergrund. „Es ist die Kreativität, die eine Idee, eine Geschichte erfolgreich macht”, so Brinkert.

Brinkert und Kraus sind sich einig, dass erfolgreiches Sponsoring nicht wie Werbung aussehen darf, sondern im Wesentlichen unterhalten muss. Ein bekanntes Beispiel ist die Social-Media-Strategie für Fußballprofi und Marketingfigur Hans Sarpei. Der „Chuck Norris der Bundesliga“ avancierte zu einer der viralsten Persönlichkeiten Deutschlands. In den sozialen Medien spricht Sarpei über alles und jeden. Bei Facebook hat er 500.000 Fans, über 100.000 Menschen folgen ihm bei Twitter. Und das, obwohl er als Fußballer nicht einmal übermäßig erfolgreich ist.

„Hans Sarpei unterhält das Netz“, erklärt Brinkert die Popularität des ehemaligen ghanaischen Fußballspielers. Sarpei tritt in sozialen Netzwerken nicht wie eine Marke auf. Er führt keinen Monolog, sondern kommuniziert mit seinen Fans auf Augenhöhe – authentisch und bodenständig. Abseits seiner Kernkompetenz setzt er dabei vor allem auf aktuelle gesellschaftliche Themen, die er selbstironisch kommentiert.

Am Beispiel von Hans Sarpei lässt sich ableiten, wie erfolgreiche Markenkommunikation auf sozialen Plattformen funktioniert. Nach Brinkert gilt es, den Nerv einer Community zu treffen, mit Emotionen zu spielen und durch die Nutzung von Spannungsfeldern Viralität zu entfachen. Das Ergebnis sei eine Marke, die Spaß macht und Gemeinschafft schafft.

(Redaktion)


 


 

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