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Mangelhafte Bremsen bei Fahrrädern der Marke „oBike“

Unfallrisiko: Neufahrräder der Marke „oBike“ erreichen nicht die geforderte Bremskraft. Das haben sicherheitstechnische Stichprobenuntersuchungen ergeben, teilt die Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz mit und rät zur Vorsicht bei der Benutzung dieser Fahrräder.

Fabrikneue City-Fahrräder der Marke „oBike“ werden derzeit im Einzelhandel für einen geringen Anschaffungspreis von 70 Euro angeboten. Zwei von der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) veranlasste sicherheitstechnische Produktuntersuchungen an „oBikes“ hätten ergeben, dass die nach der entsprechenden europäischen Norm geforderte Bremskraft für Neufahrräder nicht erreicht werde. Die Behörde geht laut Mitteilung davon aus, dass die Ursache für die mangelhafte Bremswirkung in der Konstruktion bzw. Bauart der Bremsanlage – hier seilzugbetätigte Bandbremsen – liegt.

Durch die unzureichende Bremskraft bestehe bei der Benutzung dieser Fahrräder ein hohes Unfallrisiko. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer könnten unter Umständen, insbesondere in unvorhergesehenen Gefahrensituationen, trotz angepasster Geschwindigkeit nicht ausreichend sicher abbremsen und dadurch eventuell sich selbst und Dritte gefährden, so die Behörde.

Hinweise zum Abverkauf von Fahrrädern der Marke „oBike“ in Hamburg nimmt in der BGV das Referat Produktsicherheit per E-Mail unter [email protected] entgegen.

(Redaktion)


 


 

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