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300 Schiffe auf der Elbe

Rund 1,2 Millionen Besucher feierten 820. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG

Am Sonntag endete nach drei Tagen der 820. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG. Rund 1,2 Millionen Besucher aus dem In- und Ausland kamen vom 8. bis 10. Mai zum größten Hafenfest der Welt. Zum Auftakt am Freitag ließen sich die Besucher von wechselhaften Witterungsbedingungen und einem kurzen Sturm am Abend nicht die gute Laune verderben und feierten in fröhlicher Stimmung die Geburtsstunde des Hamburger Hafens.

Blauer Himmel und strahlende Sonne lockten am Samstag und Sonntag Hunderttausende auf das Festgelände zwischen HafenCity, Fischauktionshalle und Museumshafen Oevelgönne. Mit über 200 unterschiedlichen Programmpunkten bot der HAFENGEBURTSTAG HAMBURG ein einzigartiges Erlebnisangebot zu Wasser, zu Land und in der Luft.

Offiziell eröffnet wurde der 820. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG durch Prof. Dr. Karin von Welck, Senatorin für Kultur, Sport und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg. Gemeinsam mit dem Schweizer Bundesrat Moritz Leuenberger läutete sie am Freitagnachmittag die Schiffsglocke auf dem Museumsschiff Rickmer Rickmers. An der anschließenden großen Einlaufparade beteiligten sich rund 300 Schiffe. Angeführt wurde die Parade vom Patenschiff der Hansestadt, der Fregatte „Hamburg“.

Den traditionellen Auftakt des größten Hafenfestes der Welt bildete am Freitagmittag der internationale ökumenische Eröffnungsgottesdienst in der Hauptkirche St. Katharinen. Unter dem Motto „Sehnsucht nach Weite“ hielt Hauptpastor Alexander Röder eine Dialogpredigt mit dem Schweizer Kapitän Peter Irminger, Professor für Nautik an der Hochschule Bremen. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst, an dem insgesamt elf Geistliche aus sechs Nationen teilnahmen, von der „Jodlermesse – Gruppe Bern“ und dem Shanty Chor „De Tampentrekker“.

Auf der Kehrwiederspitze präsentierte sich die Schweiz mit der Stadt Basel als Partnerland des 820. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG. Unter dem Motto „Von Hei-di bis Hi-Tech“ stellte die Eidgenossenschaft auf dem SCHWEIZ-BASEL Festival ihre kulturellen und kulinarischen Besonderheiten vor und präsentierte sich als moderner Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. Als Gastgeschenk zeigte das Partnerland die Kunstflugstaffel „Patrouille Suisse“. An allen drei Veranstaltungstagen führten die Piloten der Schweizer Luftwaffe in Formationsflügen am Himmel über der Elbe ihr außergewöhnliches Können vor.

Das Herzstück der Feierlichkeiten bildet traditionell das Wasserprogramm

Der zweitgrößte Seehafen Europas bot während des 820. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG ein einzigartiges Bild voller Yachten, Windjammer und Kreuzfahrtschiffe. Zum ersten Mal war der neue Traditionsschiffhafen in der HafenCity eingebunden. Rund 40 historische Wasserfahrzeuge machten dort fest. Mehr als 40.000 Besucher nutzten während des größten Hafenfestes der Welt das „Open Ship Angebot“ der Marineeinheiten und Schiffe und kletterten zu einem Besuch an Bord. Bei der großen Auslaufparade am Sonntagnachmittag folgten die schwimmenden Gäste dem Windjammer „Sedov“ und traten die teilweise lange Rückreise in ihre Heimathäfen an.

Angezogen vom weltweit einmaligen Schlepperballett kamen am Samstag hunderttausende Besucher an die Landungsbrücken. Ganz Wagemutige stellten sich direkt an die Hafenkante und nahmen den einen oder anderen Wasserspritzer gern in Kauf. Denn so verpassten sie keine Pirouette der bis zu 5000 PS-starken und äußerst wendigen Schlepper, die unter der Regie von Kapitän Dietrich Petersen bis auf wenige Zentimeter an das Ufer heranschunkelten. Premiere im Wasserprogramm des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG hatte der „BMW Sailing Cup“. Bei den Wettfahrten der weltweit größten Amateur-Regattaserie traten vor dem Strandkai in der HafenCity und vor den Landungsbrücken insgesamt 16 Teams mit sieben J80 Segelbooten gegeneinander an.

Der Blick in den Nachthimmel lohnte sich nicht nur am Samstagabend, als die Besucher des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG das traditionelle Feuerwerk mit begeistertem Jubel begleiteten. Am Freitag- und Samstagabend inszenierte zudem der Schweizer Künstler Reto Emch ein ungewöhnliches Spektakel auf dem Museumsfrachter „Cap San Diego“: Mit einer Wasser- und Lichtinstallation ließ er das weltgrößte seetüchtige Museumsschiff wie unter einer Schneekugel erscheinen.

Auf 3,5 Kilometer Länge bot die Hafenmeile von der Kehrwiederspitze bis zur Fischauktionshalle neue und bewährte Angebote zum Mitmachen, Verweilen und Genießen. Im neuen Hansedorf am Wasserturm Vorsetzen wurden vor maritimer Kulisse Hamburger Spezialitäten angeboten. Das traditionsreiche Fischmarktgelände war an allen drei Veranstaltungstagen mit einem bunten Unterhaltungsprogramm Anziehungspunkt für die ganze Familie. Ein Höhepunkt war der Marktschreier-Wettbewerb mit dem Finale am Samstagnachmittag, bei dem Bananen-Fred sich gegen die stimmgewaltige Konkurrenz durchsetzte.


 


 

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