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Hebammenhilfe online finden

Schwangere und freie Hebammen sollen in Hamburg schneller und einfacher zusammenfinden. Das Online-Portal des Hebammenverbands Hamburg will die Vermittlung erleichtern.

Während der Schwangerschaft und bis zum Ende der Stillzeit habe jede Frau einen gesetzlichen Anspruch auf Hebammenhilfe. Die Nachfrage aufgrund der erfreulich hohen Geburtenzahlen in Hamburg sei jedoch groß und so könne die Suche nach einer geeigneten Hebamme zeitaufwendig sein, so die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV). Schwangeren werde empfohlen, sich frühzeitig um eine für sie geeignete Hebammenhilfe zu bemühen. Um sie bei der Suche zu unterstützen, hat der Hebammenverband Hamburg mit Unterstützung BGV sein Internetportal erweitert.

Unter www.hebammen.info/freie-kapazitaeten haben Hebammen die Möglichkeit, ihre freien Betreuungskapazitäten veröffentlichen. Schwangere können diese dann einfach und übersichtlich online einsehen und direkt Kontakt aufnehmen.

Hebammen und Kurse für werdende Mütter in der Übersicht

Zusätzlich finden Schwangere auf dem Internetportal eine ausführliche Auflistung von Hebammen in Hamburg, die nach Stadtteil, Fremdsprachenkenntnissen oder einzelnen Hebammenleistungen durchsucht werden kann. Eine weitere Suchfunktion ermöglicht eine Übersicht über die in Hamburg stattfindenden Kurse für werdende Mütter, wie Geburtsvorbereitungen oder Säuglingspflege.

Hebammenversorgung in Hamburg verbessern

Über diese Angebote hinaus arbeiteten die Gesundheitsbehörde, der Hebammenverband Hamburg und andere Akteure an weiteren Möglichkeiten, um die bestehende Versorgungssituation weiter zu verbessern, teilt die BGV mit. So sei zum Beispiel erreicht worden, dass die Krankenhäuser in Hamburg mehr Ausbildungsplätze für Hebammen anbieten: Die Anzahl der Ausbildungsplätze wurde von 60 Ausbildungsplätzen im Jahr 2011 auf aktuell 96 Plätze erhöht. Eine weitere Erhöhung auf 138 Ausbildungsplätze ist bis 2020 vorgesehen. Auch die Befragung der freiberuflichen Hebammen durch die BGV soll im kommenden Jahr auf Grundlage der im letzten Jahr geänderten Berufsordnung wiederholt werden, um einen erneut aktuellen Überblick über die Hebammenversorgung in Hamburg zu gewinnen.

Über die Initiativen in der Hansestadt hinaus solle die Situation der Hebammen auch durch Maßnahmen auf Bundesebene verbessert werden. So sei beispielsweise die Hebammen-Vergütungsvereinbarung in den vergangenen Jahren mehrfach angepasst worden, zuletzt im Juli 2017 mit einer Steigerung von 17 Prozent. Eine dauerhafte Entlastung der Hebammen bei der Finanzierung gestiegener Haftpflichtprämien solle zudem mit neuen Regelungen zu eventuellen Regressforderungen und Sicherstellungszuschlägen erreicht werden.

(Redaktion)


 


 

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