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Smartphones schützen

Sicherheit auf Mobiltelefonen wird oft vernachlässigt

Internetfähige Smartphones werden einer der Renner im diesjährigen Weihnachtsgeschäft. Ein Grund dafür sind neue Tarifmodelle und damit einhergehende niedrigere Preise vieler Anbieter. Beim mobilen Surfvergnügen sollte allerdings die Sicherheit nicht vernachlässigt werden.

„Bei der Nutzung von internetfähigen Smartphones ist die Sicherheit und der Schutz der gespeicherten Daten genauso wichtig wie bei jedem anderen Computer auch“, sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Prof. Dieter Kempf.

Jeder fünfte Handynutzer in Deutschland verfügt mittlerweile über ein Smartphone. In der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen ist es sogar jeder Dritte. Mit diesen Mobiltelefonen können die Nutzer ins Internet gehen und sich verschiedene Zusatzprogramme, sogenannte Apps, auf das Smartphone laden kann. Durchschnittlich 19 Apps hat jeder Anwender heute schon installiert.

Vor allem die Möglichkeit zur Verbindung mit dem Internet lässt die Sorge vor Datenmissbrauch steigen. Hatten im vergangenen Jahr lediglich 27 Prozent der Internetnutzer Bedenken, dass persönliche Daten bei der Nutzung des Internets über das Handy ausspioniert werden könnten, sind es mittlerweile schon 40 Prozent. Das geht aus der repräsentativen Studie „Mobile Web Watch“ der Unternehmensberatung Accenture hervor. Völlig ohne Sicherheitsbedenken surfen mit dem Mobiltelefon lediglich noch 9 Prozent der Internetnutzer im Web, nachdem es vor einem Jahr noch 15 Prozent waren.

Auf Smartphones sind häufig sehr sensible berufliche Informationen und auch intime private Daten gespeichert – von Datenbanken und elektronischen Postfächern über Adressbücher bis zu Fotoalben. Daher kann auch der Verlust des Mobiltelefons schwerwiegende Folgen haben. Mehr als 10 Millionen Bundesbürgern ist schon einmal ihr Handy abhanden gekommen. Rund 7 Millionen haben ihr Handy verloren (12 Prozent aller Handy-Besitzer) und 4 Millionen wurden Opfer eines Diebstahls (7 Prozent). 1,2 Millionen Handy-Besitzern ist sogar schon beides passiert.

 Bitkom rät Smartphone-Nutzern zu folgenden Maßnahmen, um ihre Sicherheit zu erhöhen:

1. Werkseitige Sicherheitseinstellungen nutzen!

Smartphones werden heute von den Herstellern grundsätzlich mit umfangreichen Sicherheitseinstellungen ausgeliefert. Der beste Schutz hilft aber nichts, wenn der Nutzer beispielsweise aus Bequemlichkeit die Kennwortabfrage oder andere standardmäßige Sicherheitsfunktionen deaktiviert. Sie sollten aktiv genutzt werden. Die von den Herstellern bereitgestellten Software-Updates sollten installiert werden, da damit auch etwaige zwischenzeitlich entdeckte oder neu entstandene Sicherheitslücken geschlossen werden.


 


 

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