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SMM Offshore Dialogue vernetzt die Offshore- mit der Schiffbauindustrie

Erster Offshore-Workshop zur SMM 2010 am 8. und 9. September: SMM 2010 – 24. Internationale Schiffbaufachmesse vom 7. bis 10. September 2010 auf dem Gelände der Hamburg Messe

SMM Offshore

Erstmals zur SMM 2010 veranstaltet die Hamburg Messe mit Unterstützung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) den zweitägigen SMM Offshore Dialogue. Er findet am 8. und 9. September im Rahmenprogramm der Weltleitmesse der Schiffbauindustrie, der 24. shipbuilding, machinery & marine technology, international trade fair hamburg, auf dem Gelände der Hamburg Messe statt. Mit den Themenbereichen „Offshore Oil & Gas“, „Deep Sea Mining“ und „Offshore WindEnergy“ widmet sich der Workshop dem zukunftsträchtigen Offshore-Markt, der für den Schiffbau und seine Zulieferer immer wichtiger wird.

Denn aus der Hochsee-Öl- und Gasförderung sowie dem Bau und Betrieb von Offshore- Windparks ergeben sich enorme Marktpotenziale. Das anerkannte englische Energieberatungsunternehmen Douglas Westwood Ltd . prognostiziert für den Offshore-Markt sowohl unmittelbar vor der Küste als auch auf hoher See in den nächsten fünf Jahren ein kontinuierliches Wachstum und weltweite Investitionen von rund 250 Milliarden Euro. Allein für den Bereich Offshore-Windkraftanlagen sagen die Analysten bis 2013 weltweit ein Investitionsvolumen von 21,6 Milliarden Euro voraus.

John Westwood, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens, wird in das Thema Offshore-Märkte einführen. Er spricht sich für einen verantwortungsvollen Betrieb der technisch hoch komplexen Offshore Öl- und Gasplattformen aus. Die aktuelle Öl-Katastrophe im Golf von Mexico verdeutlicht auch für ihn die Relevanz eines eigenen Forums für die Branche, das Gelegenheit gibt, Erfahrungen auszutauschen und Herausforderungen zu diskutieren. Die Explosion der „Deepwater Horizon“ wird nach Westwood die maritime Energieindustrie nachhaltig verändern: „Wir müssen verstehen, was falsch gelaufen ist und daraus lernen. Die maritime Energieindustrie wird von diesem Wissen profitieren.“

Bezüglich künftiger Sicherheitsvorkehrungen der Branche verweist der Analyst auf die norwegische Erdöl-Gesellschaft Statoil, die bereits in den 1970er Jahren eine Tiefsee-Pipeline durch den Skagerrak entwickelt hat: „Diese Pipeline wurde mit den derzeit höchsten Sicherheitsstandards ausgestattet. Trotzdem fertigte das Unternehmen für den worst-case auch noch ein Pipeline-Reparatursystem an, das dann strategisch im Hafen positioniert wurde. Zum Glück wurde es nie benötigt.“

Schiffbauindustrie: Vorhandene Stärken nutzen

Hans Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär und Koordinator für die maritime Wirtschaft im BMWi, begründet das Engagement seines Ministeriums für den Offshore Dialogue so: „Viele Unternehmen haben die Chancen erkannt, die der wachstumsstarke Offshore-Sektor bietet, und bauen ihre Aktivitäten aus. Der Workshop bietet den Besuchern und Ausstellern der SMM deshalb eine hervorragende Gelegenheit, sich fundiert über Marktchancen zu informieren und mit Fachleuten der Branche auszutauschen.“ Darüber hinaus helfe er, die wichtige Vernetzung zwischen Offshore-Industrie und Werften sowie Schiffbauzulieferern zu verbessern. Einige deutsche Unternehmen seien schon heute wichtige Lieferanten und Dienstleister für die maritime Energieindustrie. Nach Ottos Meinung ist es für den Produktionsstandort Deutschland wichtig, dass beheimatete Unternehmen ihre vorhandenen Stärken ausbauen und zukünftig nachgefragte Meerestechnologien entwickeln.


 


 

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