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Sport und Tourismus

Vierer-Sessellift, Rodelbahnen und eine FIS-zertifizierte Loipe

Skigebiete der Wintersport-Arena Sauerland bereiten sich schon auf den Winter vor

Noch herrschen hochsommerliche Temperaturen, doch die Skigebiete der Wintersport-Arena Sauerland sind bereits mitten in den Wintervorbereitungen. Investitionen in Höhe von rund fünf Millionen Euro fließen unter anderem in die Verbesserung der Liftanlagen, Schneesicherheit und Rodelangebote.

Im Skiliftkarussell Winterberg führt künftig eine fixgeklemmte Vierer-Sesselbahn vom Schneewittchenhang hoch zur Kappe. Sie ersetzt den alten Schlepplift sowie das Förderband. In dem Zuge haben die Betreiber die leichte Abfahrt Käppchenhang überarbeitet. Die Steigung ist nun gleichmäßig und durch den Wegfall des Schleppliftes und des Förderbandes können die Gäste die komplette Breite des weitläufigen Hanges nutzen. Dort wo sich Schneewittchenhang und Käppchenhang treffen, ist dadurch eine schöne, für Anfänger geeignete Skischaukel entstanden.

Um die Schneesicherheit des Areals zu stärken, haben die Betreiber die Beschneiung ausgebaut und den neuen Begebenheiten angepasst. Ebenso hat die Beschneiung am „schwarzen“ Slalomhang eine Optimierung erfahren.

Mit dem neuen Sessellift ist im Skiliftkarussell eine leistungsstarke und stabile Verbindung zwischen Kappe und dem restlichen Liftverbund entstanden. Über die Skibrücke hinweg ist das große Netz an Liften und Pisten nun gut zu erreichen. Das letzte „Nadelöhr“ im Skiliftkarussell Winterberg ist somit beseitigt.

Der Bau des neuen Sesselliftes ist bereits gut vorangeschritten, sodass rechtzeitig vor dem Winter alles fertig ist. Die Bahn soll künftig auch im Sommer für  den Bikepark im Einsatz sein und dann je zwei Biker plus Räder transportieren. Das bisherige Förderband findet im kommenden Winter keine Verwendung, wird aber ab der Saison 2017/18 auf dem Käppchenhang mit eingesetzt.

Mehr Rodelspaß in Neuastenberg und Altastenberg

Rodeln ist ein großes Thema im Wintersport. Ohne zu lernen und ohne besondere Ausrüstung haben Kinder und Erwachsene großen Spaß im Schnee. Auf diesen Trend setzten die Skigebiete. Das Skidorf Neuastenberg und bietet im kommenden Winter ein neues Kinder-Rodelland am Skihang Tenne an. Schon immer war der flache Nordosthang bei den Kindern des Dorfes als Rodelhang beliebt. Die allerdings haben ihre Schlitten nach der Abfahrt selbst wieder hinauf gezogen. Das ist nun nicht mehr nötig. Ein neues, 125 Meter langes Transportband macht den Aufstieg sehr viel bequemer.

Das neue Angebot ergänzt sehr gut die vorhandene Naturrodelbahn. Insbesondere jüngere Kinder können auf dem flachen, weitläufigen Hang ganz leicht und sicher rodeln. Der neue Rodelhang liegt gut erreichbar direkt am Großraumparkplatz und dem neuen Ferienpark an der Kirche. In direkter Nähe leihen Gäste Rodel aus. Am Einstieg auf das Förderband wird es einen neuen Ticketverkauf geben.

Wer in Altastenberg rodeln wollte, musste bisher seinen Schlitten nach der Fahrt selbst wieder hoch auf den Berg ziehen. Damit ist nun Schluss. In der kommenden Saison macht ein extra Rodellift den Spaß sehr viel bequemer. Die Betreiber bauen zu diesem Zweck einen Schlepplift am Sonnenhang um. Zudem gestalten sie die Pistenführung so, dass Rodler und Skiläufer ihre eigenen Bereiche haben und sicher ihrem Sport nachgehen können. Der leichte Sonnenhang gut für Kinder und Familien geeignet. Eine Beschneiungsanlage macht ihn schneesicher.

Qualitätssteigerung für Langläufer in Wunderthausen.

Innovationen für Langläufer sind nicht ganz so häufig wie für die alpinen Wintersportler. Denn der nordische Wintersport muss weitgehend ohne Ticketverkauf auskommen. Hier sind ehrenamtliche Mitglieder engagierter Skivereine im Einsatz. Besonders fleißig ist immer der Skiklub Wunderthausen. Im Langlaufgebiet Pastorenwiese baut er zurzeit eine FIS-zertifizierte Strecke. Die Loipentrassen sind  1,2, 2,5 und 3,75 Kilometer lang. Damit ist die Grundlage für offizielle FIS Wettkämpfe geschaffen. So soll im März 2017 der Deutschland-Pokal auf der Pastorenwiese stattfinden. Sollte das aufgrund von Schneemangel nicht möglich sein, wird das beschneite Skilanglaufzentrum Westfeld in die Bresche springen.

Viele Skihütten haben den Sommer genutzt, um ihre Gastronomiebereiche attraktiver zu gestalten, teils mit neuen Betreibern. So auch im Skigebiet Sternrodt.

(Redaktion)


 


 

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