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Sportpark Dulsberg

Baubeginn für die neue Handball- und Judohalle

Der Olympiastützpunkt Dulsberg wird um ein modernes Landesleistungszentrum für die Sportarten Handball und Judo erweitert. Die Arbeiten starteten am18. Dezember 2017 mit einem symbolischen Spatenstich. Bis Mai 2019 soll die Halle fertig sein.

Handball ist nach Informationen der Behörde für Inneres und Sport gleich hinter Fußball weiterhin die beliebteste Mannschaftssportart in der Hansestadt. Dazu verweist die Behörde auf zwei große Sportereignisse, nämlich auf die Handball-Weltmeisterschaft der Frauen, die am 17. Dezember 2017 mit der Finalrunde in Hamburg zu Ende gegangen ist sowie auf die Halbfinalspiele der Männer-WM, die im Frühjahr 2019 ebenfalls in Hamburg stattfinden werden.

Gleichzeitig nehme die Bedeutung von Judo in Hamburg zu, heißt es weiter. Vor knapp vier Wochen gewann das Hamburger Judo-Team zur Premiere bei der Vereinseuropameisterschaft in Wuppertal die Bronzemedaille.

Zentrum für Breiten- und Spitzensport

Da ist das neue Landesleistungszentrum Handball/Judo sehr willkommen. Mit einem Investitionsvolumen von rund acht Millionen Euro entsteht eine moderne und funktionale Trainingseinrichtung, die sowohl dem Breiten- als auch dem Spitzensport zur Verfügung stehen wird. Die Handballfläche umfasst 46 x 24,5 Meter, die Judofläche in der ersten Etage der Halle 31 x 18 Meter – das ist Platz für drei Judomatten. Weiter wird es in der Handball-Judo-Halle unter anderem ein Kraftraum, Räume für Physiotherapie sowie Büros für die jeweiligen Landesleistungstrainer geben.

Die Ausschreibungen und Auftragsvergaben an die ausführenden Firmen seien laut Behördenangaben bereits zu 80 Prozent erfolgt und lägen im geplanten Kostenrahmen. Gemäß Bauzeitenplan soll die Halle im Mai 2019 fertiggestellt sein. Grundeigentümer, Bauherr und Betriebsführer ist die Hamburger Bäderland GmbH (BLH).

Bedeutendste Sportstätte Hamburgs für den Leistungs- und Nachwuchsleistungssport

„Der Sportpark Dulsberg ist das bedeutendste Sportcluster Hamburgs für den Leistungs- und Nachwuchsleistungssport“, sagt Andy Grote, Senator für Inneres und Sport. „Mit dem Bau der Handball-Judo-Halle wird der Standort weiter veredelt, und wir beginnen noch im laufenden Jahr mit der Realisierung eines weiteren Projekts aus dem Masterplan Active City – gemeinsam mit der Bäderland Hamburg GmbH.

Rolf Reincke, Präsident des Hamburger Handballverbandes, betont: „Neben Berlin werden wir die besten Trainingsbedingungen in Deutschland erhalten und hier auch Nationalmannschaftslehrgänge bei Frauen und Männer abhalten können.“

„Mit dem neuen Landesleistungszentrum werden die Hamburger Judoka in der Lage sein, unter optimalen Rahmenbedingungen trainieren zu können. Wir sind bereits jetzt in allen Altersklassen im nationalen Vergleich äußerst erfolgreich und wollen unsere Leistungssportkonzeption weiter konsolidieren“, so Prof. Dr. med. Rainer Ganschow, Vorsitzender und Geschäftsführer des Hamburger Judoverbandes. „Unsere sportlichen Erfolge werden in Kombination mit dem neuen Landesleistungszentrum in eine ernst zu nehmende Bewerbung für einen Bundesstützpunkt für den Nachwuchs münden.“

(Redaktion)


 


 

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