Online-Glücksspiele
Lotto, Sportwetten und Poker ...
Hamburg. Rund zwei Millionen Deutsche nehmen an Glücksspielen oder Wetten im Internet teil. Darunter sind 1,7 Millionen Männer und 0,3 Millionen Frauen. Das hat eine Umfrage des BITKOM und des Forschungsinstituts Forsa ergeben.
Mit Abstand am beliebtesten ist Lotto
59 Prozent aller Online-Spieler setzen auf Lottozahlen – und das, obwohl Online-Lotto offiziell in Deutschland seit Januar 2008 nicht mehr angeboten werden darf. Auf den Plätzen 2 und 3 stehen Poker (22 Prozent) und Sportwetten (18 Prozent). „Online-Glücksspiele gewinnen an Beliebtheit“, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg.
Lotto ist bei Frauen besonders populär
Zwei Drittel aller deutschen Online-Spielerinnen (64 Prozent) nutzen entsprechende Angebote – gegenüber 57 Prozent der männlichen Teilnehmer. Größer sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern bei Poker und Sportwetten im Web. So beteiligen sich 28 Prozent der männlichen Online-Glücksspieler an Pokerrunden, aber nur neun Prozent der Frauen. Ähnlich sieht das Verhältnis bei Sportwetten aus – 23 gegenüber acht Prozent. Auffällige Unterschiede gibt es auch nach Altersgruppen: Poker ist bei den 18- bis 29-Jährigen am beliebtesten, Lotto bei den Nutzern ab 30 Jahren.
Dabei geht es meist um kleine Geldbeträge
Zwei Drittel der Online-Glücksspieler setzen pro Monat maximal 20 Euro ein. Nur jeder vierte investiert mehr. Im Verlauf der vergangenen zwölf Monaten hat eine große Mehrheit der Teilnehmer Geld gewonnen: Fast jeder zweite (43 Prozent) erhielt unter dem Strich bis zu 100 Euro, weitere 30 Prozent noch mehr.
Vor dem Hintergrund steigender Nutzerzahlen plädiert BITKOM erneut für eine Modernisierung des Glücksspiel-Rechts
Der Glücksspiel-Staatsvertrag untersagt es zurzeit, deutschen Internet-Nutzern Lotto und Sportwetten anzubieten. „Die aktuellen Wettskandale im Fußball haben klar gezeigt: Das deutsche Verbot ebnet nur den Weg für einen florierenden Schwarzmarkt“, kritisiert Berg. Deutsche Kunden wanderten durch das Verbot zu fragwürdigen Seiten vor allem im Ausland ab. „Die Skandale sind auch eine Folge der Fehlregulierung der Länder“, so Berg. Vier von zehn Internet-Glücksspielern (39 Prozent) würden bei einer vollständigen Durchsetzung des Verbots ausländische Angebote nutzen, ergab die BITKOM-Befragung. Berg: „Es besteht ein klares Bedürfnis vieler Glücksspiel-Kunden nach Online-Angeboten – besonders Lotto, Sportwetten und Poker. Die letzten zwei Jahre haben gezeigt, dass die Nutzer das Verbot deutscher Anbieter nicht akzeptieren und umgehen.“
Für die Ministerpräsidenten-Konferenz ab heute in Berlin ist das Thema nicht angekündigt worden
Der BITKOM fordert die Länder-Chefs auf, sich spätestens bei Ihrer nächsten Tagung im März 2010 für eine staatliche Lizenzierung aller Glücksspiel-Anbieter im Internet zu entscheiden. Berg: „Wir müssen dafür sorgen, dass für staatliche und private Anbieter gleich hohe Anforderungen gelten.“ So ließen sich auch Schutzvorkehrungen besser garantieren. „Private Anbieter sind ebenso wie staatliche in der Lage, Spielsucht, Manipulationen und Betrug vorzubeugen.“ Bislang vergäben die Länder aus rein finanziellen Interessen die Chance auf einen staatlich regulierten privaten Glücksspielmarkt. „Hier wird ein überkommenes Monopol aus der Vorkriegszeit zementiert. Das vernichtet Arbeitsplätze bei Online-Unternehmen in Deutschland.“
Die Erhebung von Forsa im Auftrag des BITKOM ist repräsentativ für alle Deutschen ab 18 Jahren. Es wurden über 1.000 Personen befragt.
(BITKOM e.V.)
Tags:- Sportwetten
- Poker
- Verbot
- BITKOM
- Internet-Glücksspieler
- Lotto
- Glücksspiel
- Poker
- Wetten
- Anbieter
Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © HautummPIXELIO.de
Liquide Demokratie statt Mauer-Taktik
Flüssiges Wissen
87 Prozent vom erfolgreichen Wandel überzeugt
Energiewende 2020
Menschen mit Down-Syndrom gehören dazu
Nein zu Gen-Test
IHK Nord zeigt den Weg in die bio-basierte Wirtschaft
Biotechnologiekonferenz
„Hamburg bekennt Farbe – für Demokratie, Toleranz und Vielfalt!
Aufruf
Frozen Yogurt Konzept eröffnet in der Langen Reihe in Hamburg
Neuer Mieter
Alle 128 Sekunden ein Alarm
Feuerwehr-Bilanz
Selbst die Experten sind sich nicht einig, ob und wie gefährlich Online Glücksspiel wirklich ist. Mit einer Regulierung und nachvollziebaren gesetzlichen Basis könnte man die Spieler aus der Illegalität holen.
http://de.pokernews.com/neuigkeiten/2009/11/gefahren-von-online-gluecksspiel-sind-ueberschaetzt-5429.htm
Sie möchten Ihr Netzwerk in der Region und Ihre langjährige Berufserfahrung zum Aufbau Ihres eigenen erfolgreichen Unternehmens nutzen? Dann suchen wir Sie als
Vertriebsorientierter Geschäftsführer (m/w)
für den Großraum Hamburg.
Schließen Sie sich als unabhängiger Lizenzpartner unserem führenden Netzwerk aus Kostenexperten an und profitieren Sie als Entwickler neuer Projekte unmittelbar von dem Mehrwert, den wir für unsere Kunden erzielen.
Get the Flash Player to see this player.
Expense Reduction Analysts in 60 Sekunden
Haben Sie Fragen zu unserem Geschäftsmodell oder wünschen Sie einen persönlichen Gesprächstermin? Lassen Sie es uns wissen. Wir sind gerne für Sie da!
Expense Reduction Analysts
Regionalbüro Deutschland Nord
Gluckstraße 57
22081 Hamburg
Ihre Ansprechpartnerin:
Silja Schwamberger
Business Development
Sschwamberger@expensereduction.com
T +49 (0)2 21 922 957 26
Weitere Informationen:
www.partnerrecruitment.eu
- 14.05.
06:38 - 14.05.
06:38 - 11.05.
09:14 - 11.05.
09:09 - 10.05.
11:20 - 10.05.
08:45 - 09.05.
08:23
Als Startseite


