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Uni Hamburg

Stadt Hamburg und Uni-Präsidentin einigen sich auf Vertragsauflösung

Die Stadt Hamburg, vertreten durch Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach, und die Präsidentin der Hamburger Universität, Prof. Dr.-Ing. habil. Monika Auweter-Kurtz, haben sich geeinigt, den Vertrag der Uni-Präsidentin im gegenseitigen Einvernehmen aufzulösen. Beide Seiten haben den Auflösungsvertrag unterschrieben. Die Auflösung des Vertrages erfolgt mit Ablauf des 8. Juli 2009. Über die Vertragsinhalte haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach: "Ich nehme die Zustimmung der Uni-Präsidentin, den Vertrag aufzulösen, mit großem Respekt entgegen. Die Entwicklung der letzten Wochen bedaure ich persönlich sehr. In einem Auseinandergehen im gegenseitigen Einvernehmen sehe ich jedoch für beide Seiten die beste Lösung. Frau Auweter-Kurtz hat ihre Präsidentschaft angetreten, den eingeleiteten Reformprozess zielstrebig und konsequent umzusetzen. Dabei hat sie inhaltlich Vieles vorangetrieben und Versäumnisse der Vergangenheit aufgearbeitet. Hierfür danke ich Frau Auweter-Kurtz im Namen der Stadt sehr.

Meine Absicht war es, die Situation für alle Beteiligten menschlich anständig aufzulösen. Deshalb haben wir Frau Auweter-Kurtz ein entsprechendes Angebot unterbreitet. Der Hochschulrat ist darüber informiert gewesen, seine Zuständigkeit in der Sache bleibt davon unberührt. Ich respektiere die Entscheidung der Uni-Präsidentin, die sie getroffen hat, um weiteren Schaden von der Universität abzuwenden."

Universitätspräsidentin Prof. Dr. Auweter-Kurtz: "Es war meine Absicht, innerhalb meiner sechsjährigen Amtszeit Rahmenbedingungen zu schaffen, mit denen es gelingen kann, dass die Universität Hamburg national zur Spitze aufschließt und international nicht nur in den Naturwissenschaften sondern in allen Fakultäten durch herausragende Forschungsleistung und attraktive Studienangebote Sichtbarkeit erlangt. Für die zügige Umsetzung des von uns im Präsidium verabschiedeten Struktur- und Entwicklungsplans sind die von uns eingeleiteten Begleitmaßnahmen unabdingbar. Insbesondere die Einführung eines Qualitätsmanagements für die Lehrangebote und der leistungs- und belastungsorientierte Mitteleinsatz sind für die Gewinnung von herausragenden Studierenden und Spitzenkräften für die Forschung von entscheidender Bedeutung. Da ich derzeit nicht mehr den erforderlichen Rückhalt habe, um den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen zu können, habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen. Ich wünsche der Universität Hamburg, dass der eingeschlagene Reformprozess fortgesetzt wird und erfolgreich sein möge."

(Redaktion)


 


 

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