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Stadtentwicklung

Hamburger Senat gibt grünes Licht für den neuen Stadtteil Grasbrook

Hamburg bekommt einen neuen Stadtteil. In den nächsten 20 Jahren sollen auf dem Grasbrook im Hamburger Hafen etwa 3.000 Wohnungen sowie rund 16.000 Arbeitsplätze und eine vielseitige soziale Infrastruktur mit Kitas und einer Grundschule entstehen.

Der Hamburger Senat hat am 12. November 2019 die rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Voraussetzungen für die Planung und Entwicklung des neuen Stadtteils Grasbrook geschaffen. Laut Planung kann künftig auf der Halbinsel, die gegenüber der HafenCity auf der anderen Elbseite liegt, gearbeitet, gewohnt und gelebt werden. Das teilte die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen gestern mit.

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher in einer Stellungnahme: „Die zukünftigen Quartiere auf dem Grasbrook zeichnen sich durch eine Verbindung von Wohnen und Arbeiten aus, mit vielen Promenaden und Plätzen entlang des Elbufers. Gleichzeitig haben wir für die ansässigen Hafenunternehmen eine langfristige Perspektive für ihre Investitionen auf dem Grasbrook eröffnet. Der neue Stadtteil Grasbrook wird die Erneuerung von Hamburgs Elbufer fortführen und die HafenCity mit der Veddel verbinden.“

Sprung über die Elbe

„Mit dem neuen Stadtteil machen wir den nächsten wichtigen Schritt, um den ,Sprung über die Elbe' weiterzuentwickeln”, so Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt. Wirtschaftssenator Michael Westhagemann betont, Hamburg erhalte einen neuen Stadtteil, der auch für Unternehmensansiedlungen „mehr als attraktiv” sei: „Wir sichern den Hafenunternehmen ihren Standort, wie wir es versprochen haben. Ansässige und zukünftige Unternehmen erhalten am Kleinen Grasbrook eine langfristige Standort- und Zukunftsperspektive.“

Die Überlegungen für einen neuen Stadtteil auf dem „Kleinen Grasbrook“ haben laut Mitteilung schon vor einigen Jahren in enger Abstimmung mit der Hafenwirtschaft begonnen. Der städtebauliche Entwicklungsbereich des neuen Stadtteils Grasbrook werde in drei Quartiere unterteilt.

Die drei Quartiere und ihre Nutzung

Die Quartiere „Moldauhafenquartier“, „Freihafenelbquartier“ und „Hafentorquartier“. Die Quartiere Moldauhafenquartier und Freihafenelbquartier werden künftig in eine gemischt genutzte Fläche für Wohnen und Arbeiten umgewidmet. Außerdem soll der Hauptstandort des Deutschen Hafenmuseums samt Liegeplatz der „Peking” am Holthusenkai auf dem Grasbrook als prägnanter Neubau entstehen.

Das Hafentorquartier wird mit der grundsätzlichen Bindung an Hafenzwecke als urbanes gewerbliches Quartier den emissionsarmen hafenwirtschaftlichen Nutzungen vorbehalten sein.

(Redaktion)


 


 

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