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Stadtentwicklung

Smart City Summit – Politik und Wirtschaft tauschen sich über Metropolenentwicklung im 21. Jahrhundert aus

In der Großstadtentwicklung kommt technischen Innovationen, der Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft sowie der Vereinbarkeit von Ökonomie und Ökologie eine immer sträkere Bedeutung zu. Über diese Themen haben nationale und internationale Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in Hamburg beim „Smart City Summit“ diskutiert, zu dem Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch eingeladen hat.

Die Hansestadt Hamburg gehört zu den wirtschaftlich stärksten und lebenswertesten Metropolen Europas. Und die Bevölkerung in Hamburg wächst, wie in den meisten Metropolen weltweit. Daraus ergibt sich eine besondere gesellschaftliche Verantwortung für diese Metropolen. In der künftigen Entwicklung soll die vernetzte und kluge Stadt – die smart city – die Lebensqualität der Menschen durch intelligente, innovative Infrastrukturen verbessern. Dazu gehört, die Mobilität effizienter zu machen, Ressourcen zu schonen und negative Umwelteinflüsse zu reduzieren. Sensorik und Informationstechnologien sollen dabei weiter an Bedeutung gewinnen.

„Berechnungen sagen, dass im Jahr 2050 6,3 Billionen Menschen weltweit in den großen Städten leben werden. Wir müssen uns deshalb schon heute fragen, wie wir damit umgehen werden und wie wir diese Chancen und Herausforderungen bewältigen wollen. Wir müssen Antworten auf die Fragen nach Mobilität, öffentlicher Infrastruktur , Service, Energieverbrauch, Schadstoffausstoß und Lebensqualität finden. Dieser Prozess ist in vollem Gange. Politik ist aktiv eingebunden und hat die Aufgabe, die Rahmenbedingungen zu schaffen“, sagte Wirtschaftssenator Horch.

Drei Vorträge zu den unterschiedlichen Bereichen einer intelligenten Stadtentwicklung bildeten den Auftakt des Gipfels am 10. Dezember 2013, zu dem die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation eingeladen hatte. Wim Elfrink (Executive Vice President Industry Solutions & Chief Globalization Officer Cisco) berichtete über das Engagement von Cisco in unterschiedlichen Städten weltweit und erläutert Konzepte und erste Erfolge. Am MIT Media Lab in Boston dirigiert Prof. Kent Larson die „Changing Places“ Forschungsgruppe und beschäftigt sich unter anderem mit neuer städtischer Mobiliät, vernetzten Behausungen und allgegenwärtigen Technologien. Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Port Authority (HPA), präsentierte am Beispiel der Verkehrssteuerung im Hamburger Hafen das Konzept smartPORT. Smart stehe für intelligenten Informationsaustausch, um die Qualität und die Effizienz des Hafens als wichtigen Teil der Lieferkette zu erhöhen. Je feinmaschiger und enger vernetzt das Nervensystem des Hamburger Hafens sei, desto schneller erspüre es potenzielle Störungen und könne diese Informationen weiterleiten, so Meier.

(Redaktion)


 


 

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