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Gründercampus „Factory“ in Berlin eröffnet

Die „Factory“ Berlin öffnet ihre Pforten. Ab sofort arbeiten hier 22 High-Tech-Startups daran, Berlin zum digitalen Schwerpunkt Europas zu machen. Selbst Googles Verwaltungsratschef Eric Schmidt zeigte sich von dem internationalen Potenzial der Einrichtung überzeugt. Doch wie gut stehen die Chancen wirklich?

Internet- und High-Tech-Betriebe beziehen ihre Quartiere

Nach rund zwei Jahren Bauzeit eröffnet das neue Startup-Zentrum am Mittwoch seine Tore. Es befindet sich auf dem Gelände der alten Oswald-Brauerei im Bezirk Berlin Mitte. In den nächsten Wochen werden sich hier 22 Internet- und High-Tech-Firmen niederlassen. Dazu gehören auch international bekannte Größen wie Mozilla, Twitter und Soundcloud.

16.000 Quadratmeter Fläche - 600 Arbeitsplätze

Im Zuge der Bauarbeiten wurde der alte Gebäudekomplex von Grund auf saniert. Zusätzlich wurde er auf fünf Etagen aufgestockt. Auf der 16.000 Quadratmeter großen Fläche, die dabei entstanden ist, werden künftig 600 Menschen arbeiten. Neben den bereits nutzbaren Veranstaltungsräumen sollen in naher Zukunft noch eine Galerie im Erdgeschoss und ein Sportplatz draußen entstehen. Bei der Fertigstellung des Millionenprojekts mussten die Bauherren zuletzt immer wieder Verzögerungen in Kauf nehmen. Schuld daran waren Fliegerbomben aus dem 2. Weltkrieg, die unter der Baustelle gefunden wurden.

Prominente Eröffnung

Zu Eröffnung des Gründercampus ließen sich viele bekannte Vertreter aus Wirtschaft und Politik blicken. Am Mittwoch Vormittag besuchte Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit die Örtlichkeiten. Das Projekt habe eine starke Signalwirkung, die dazu beitragen wird, Berlin als europäische Startup-Hauptstadt zu etablieren. Ähnlich wohlwollend äußerte sich Hauptinitiator Simon Schaefer. Es sei bei dem Projekt nicht nur um Arbeitsplätze und profitable Mietverträge gegangen. Ähnlich wie das Silicon Valley solle Berlin zu einem Anziehungspunkt für Unternehmer aus aller Welt werden.

Der zweite große Gast des Tages war Eric Schmidt von Factory-Hauptsponsor Google. In seiner Keynote erklärte er, wie wichtig eine stärkere europäische Konkurrenz auch für den amerikanischen Markt sei. Indem er auf die Bedeutung einer leistungsstarken digitalen Infrastruktur (Infrastruktur Definition) hinwies, bedeutete er der Politik, mehr Geld in den Ausbau eines Glasfasernetzes zu investieren. Den anwesenden Jungunternehmern riet Schmidt, eine globale Perspektive zu entwickeln.

Ehe es soweit ist, muss aber noch gründlich eingeräumt werden. Derzeit stehen die meisten Räumlichkeiten noch leer. Neben der ansehnlichen Innenarchitektur der Soundcloud-Zentrale offenbaren sich dem Besucher vielerorts noch offene Kabelschächte und ungeputzte Fenster. Was davon tatsächlich zum Rohbau-Design von Architekt Julian Breinersdorfer gehört, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

(Florian Weis)


 


 

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