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Stationärer Buchhandel

Hamburger Kulturbehörde lobt Buchhandlungspreis aus

Buchhandlungen, die sich in der Hansestadt besonders für literarische Kultur einsetzen, sollen eine Auszeichnung erhalten. Die Kulturbehörde Hamburg will in diesem Jahr erstmals einen Preis für besonders engagierte kleine Buchhandlungen vergeben.

Der Buchhandel spielt eine wichtige Rolle im kulturellen Leben unserer Stadt und trägt wesentlich zur Pflege der literarischen Kultur bei. Das möchte die Kulturbehörde mit der neuen Auszeichnung würdigen. Der Preis sei mit 10.000 Euro dotiert und bei Bedarf auch teilbar, heißt es. Er soll von einer Jury auf der Grundlage von Leservorschlägen ausgewählt werden. Innerhalb der ebenfalls erstmalig stattfindenden „Langen Nacht der Literatur“ wolle Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler den Preis am 30. August 2014 im Literaturhaus Hamburg überreichen, teilte die Kulturbehörde mit. 

„Buchhandlungen geraten durch die Digitalisierung immer mehr unter Druck. Der ambitionierte lokale Buchhandel ist ein wichtiger Ort der literarischen Kultur und für das kulturelle Leben unersetzbar. Mit dem Preis wollen wir die Leistung des Buchhandels würdigen und ein Zeichen für diese lebendigen Plätze des kulturellen Austausches setzen. Der Buchhandel ist ein bedeutender Teil der Hamburger Kreativwirtschaft und des kulturellen Lebens in unserer Stadt“, so Prof. Barbara Kisseler.

Die Kulturbehörde will mit dem Buchhandlungspreis zum einen allgemein sortierte Buchhandlungen ansprechen, deren Angebot sich nicht nur an aktuellen Trends und Bestseller-Listen orientiert, sondern deren Sortiment überdurchschnittlich viel „Literatur abseits des Mainstreams“ umfasst. Zum anderen kann der Preis an Fachbuchhandlungen gehen, die eine besondere, in Hamburg anerkannte Kompetenz im angebotenen Segment verkörpern. Diese Buchhandlungen müssten ebenfalls klein und inhabergeführt sein, heißt es.

Alle Buchhandlungen sollten sich durch einen besonderen Service auszeichnen. Das könnten eine exzellente Beratung sein – aber auch andere für den Kunden wichtige Dienstleistungen, zum Beispiel Veranstaltungen im Bereich der Literatur und Literaturvermittlung, die dazu führten, dass die Buchhandlung ein besonderer Treffpunkt für Literaturinteressierte ist. Die Buchhandlungen sollten zukunftsorientiert sein. Dazu zählt nach Information der Behörde auch, „möglichst bewusst mit den Möglichkeiten des Internets und des internetgestützten Geschäfts umzugehen".

Vorschläge für literarisch-kulturell besonders engagierte Buchhandlungen nimmt die Kulturbehörde, [email protected], noch bis zum 16. Mai 2014 entgegen.

(Redaktion)


 


 

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