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Unternehmensinsolvenzen 2016 rückläufig

Bundesweit meldeten die Amtsgerichte 21.518 Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2016. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren dies 6,9 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sank damit auf den niedrigsten Stand seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999. Zuletzt habe es im Krisenjahr 2009 einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen gegeben (plus 11,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2008).

Die mit Abstand meisten Unternehmensinsolvenzen gab es laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2016 in Nordrhein-Westfalen mit 6.547 Fällen, gefolgt von Bayern mit 2.738. An dritter Stelle folgt Niedersachsen, dort gingen 1.850 Betriebe in die Insolvenz.

In Hamburg gab es im vergangenen Jahr 907 Unternehmensinsolvenzen. In Schleswig-Holstein waren es 956, in Bremen lag die Zahl der Unternehmensinsolvenzen bei 213 und in Mecklenburg-Vorpommern bei 304.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus den bundesweit beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für das Jahr 2016 auf rund 27,4 Milliarden Euro. Im Jahr 2015 hatten sie bei rund 17,3 Milliarden Euro gelegen. Dieser deutliche Anstieg der Forderungen bei gleichzeitigem Rückgang der Zahl der Unternehmensinsolvenzen sei darauf zurückzuführen, dass die Gerichte im Jahr 2016 mehr Insolvenzen von wirtschaftlich bedeutenden Unternehmen registrierten als im Jahr 2015, so das Bundesamt.

(Redaktion)


 


 

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