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Wirtschaftstitel

Stellenstreichungen bei Gruner+Jahr

Arbeitsplätze und journalistische Glaubwürdigkeit bleiben auf der Strecke. Aus Sicht der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) wird die journalistische Glaubwürdigkeit der Wirtschaftstitel des Verlags Gruner+Jahr durch die Einführung einer personalreduzierten Zentralredaktion massiv erschüttert.

 Durch die geplante Zusammenlegung der Wirtschaftsredaktionen aus München und Köln am Standort Hamburg würden mindestens 60 Arbeitsplätze vernichtet. "Bei solch einem Wirtschaftsjournalismus auf Sparflamme bleiben Unabhängigkeit von Unternehmens-PR, Präzision und kritische Recherche auf der Strecke. Wie mit den betroffenen Wirtschaftsjournalisten verfahren wird, lässt an den Unternehmensgrundsätzen von Gruner+Jahr zweifeln", kritisierte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke.

Die vorgesehene Kündigung von über 100 gestandenen Redakteurinnen,
Redakteuren und weiteren Mitarbeitern, die sich anschließend auf insgesamt 60 Stellen weniger in Hamburg bewerben sollen, stelle ein unwürdiges Verfahren dar. Das Recht der Betriebsräte und geltendes Tarifrecht würden dadurch ausgehebelt.

Werneke forderte den Verlagsvorstand zu einem Gespräch über eine sozial verträgliche Lösung und die Einhaltung der branchenüblichen Tarifverträge in der neuen Zentralredaktion auf, an dem auch die Betriebsräte beteiligt werden sollten.

Quelle: ver.di-Bundesvorstand

(Redaktion)


 


 

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