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Handelskammer Hamburg zum Zukunftsprojekt Kaltenkirchen

Die Zukunft des Lübecker Flughafens und die der Flächen in Kaltenkirchen sind zwei Paar Schuhe.

Der Wunsch der IHK zu Lübeck nach Erhalt des Lübecker Flughafens, für den offenbar Geldgeber gesucht werden, ist nachvollziehbar. Die Zukunft der dem Hamburger Flughafen gehörenden Flächen in Kaltenkirchen, die eine luftverkehrliche Widmung aufweisen, ist jedoch ein hiervon völlig unabhängiges Thema. Diese Flächen dienen der Vorsorge, damit künftige Generationen über Optionen verfügen, deren Relevanz aus heutiger Sicht niemand sicher vorhersagen kann. Angesichts quantitativer, technologischer und anderer möglicher Entwicklungen erscheint es unverantwortlich, diese Option zur Disposition zu stellen.

Anderweitige Nutzungen können allenfalls provisorisch und interimistisch geduldet werden, ohne den Status der Flächen zu gefährden. Statt eine unfruchtbare und im Übrigen leider unabgestimmte Debatte über Kaltenkirchen zu eröffnen, sollten sich die Lübecker Akteure auf die begonnene Investorensuche und eine klare politische Willensbekundung zugunsten des Flughafens Lübeck konzentrieren.

(Handelskammer Hamburg)


 


 

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