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Steuerschulden per Karte zahlen

Säumige Steuerzahler können ihre Steuerschulden zukünftig auch per Karte bezahlen. Die Finanzverwaltung in Baden-Württemberg ist Vorreiter, sie stattet ihre Vollzugsbeamten mit Kartenlesegeräten aus.

Finanzämter verfügen häufig über eigene Vollstreckungsabteilungen, um überfällige Steuerforderungen direkt beim säumigen Steuerpflichtigen einzuziehen. Neben der Barzahlung erkennen die Vollzugsbeamten auch Schecks an, um weitere Vollstreckungsmaßnahmen wie zum Beispiel Konto- oder Sachpfändungen abzuwenden. Die heute übliche Zahlungsweise per Karte war bisher nicht möglich.

Baden-Württemberg geht nun neue Wege und hat seine Vollzugsbeamten nach einer Testphase mit mobilen Kartenlesegeräten ausgestattet. Wie das Finanzministerium mit Schreiben vom 5. August 2013 mitteilt, können säumige Steuerpflichtige ihre nicht fristgemäß entrichteten Steuerzahlungen zukünftig auch mit Kredit- oder Girokarte bei dem Vollstreckungsbeamten vor Ort ausgleichen. Der Zahlungsvorgang ist vom Steuerpflichtigen wie allgemein üblich durch die Eingabe einer persönlichen Geheimzahl (PIN) oder die Unterschrift auf einem Ausdruck des Lesegerätes zu bestätigen.

Es bleibt abzuwarten, wann die übrigen Bundesländer diese heute übliche und schnelle Möglichkeit der Zahlung ebenfalls einführen.

(Redaktion)


 


 

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