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15 Windmaschinen treiben Strandsegler in den Messehallen an

Rasante Weltpremiere auf der hanseboot 2010: Die Internationale Bootsausstellung Hamburg präsentiert die ersten „Indoor Championships“ der blokarts genannten Strandsegler.

Steuern Piloten aus ganz Europa die Gefährte normalerweise über die Sandstrände von St. Peter-Ording, von Ostende in Belgien oder auch der dänischen Insel Rømø, werden sie am ersten hanseboot-Wochenende in Halle A3 an den Start gehen. In der hanseboot arena in Halle A4 dürfen die Besucher an allen Veranstaltungstagen vom 30. Oktober bis zum 7. November 2010 jede Menge Action und die neuesten Wassersport-Trends erwarten.

Neuland für die blokart-Asse

Mehrere Dutzend blokart-Asse werden am 30. und 31. Oktober in ihren dreirädrigen Gefährten mit leichtem Metallrahmen und Segel Platz nehmen und loslegen. „Sie kommen aus der europaweiten Topliga, und dazu gehört auch eine ganze Reihe Norddeutscher“, sagt Alexander Bruhn vom Hamburger Unternehmen The Friendship Racing Division, das die „hanseboot World's 1st blokart Indoor Championships“ in Zusammenarbeit mit der Hamburg Messe veranstaltet. Selbst die Abgebrühtesten unter den Startern, die nur wenige Wochen vor der Messe bei der Weltmeisterschaft im belgischen Ostende gegeneinander antreten, werden auf der Bootsausstellung im wahrsten Wortsinn Neuland befahren: Noch keiner von ihnen hat seinen Strandsegler in einer Halle gesteuert.

„Uns steht für die Rennen die gesamte Halle A3 mit rund 8500 Quadratmetern Bruttofläche zur Verfügung“, so Bruhn, selbst erfahrener blokart-Pilot, der in diesem Jahr zum Beispiel in Litauen zum blokart-Eissegelvizeweltmeister gekürt worden ist und in Frankreich die „100 km de la Franqui“ gewonnen hat. Eine derartige Distanz meistern die Piloten auf der hanseboot zwar nicht, aber sie sind auf einem immerhin etwa 80 Mal 50 Meter messenden, karreeförmigen Kurs unterwegs – und das für jeweils rund zehn Minuten.

Tüchtig Puste aus 15 Windmaschinen

Auch an Platz für die zahlreichen erwarteten Zuschauer mangelt es nicht. Die werden während der blokart-Rennen zwar einen deutlichen Luftzug um die Nase herum spüren. Schließlich segeln die Teilnehmer mit ordentlicher Puste im Rücken. Sie kommt aus 15 Windgeneratoren von jeweils eineinhalb Metern Durchmesser. Das ergibt sechs bis zehn Knoten Wind. Aber ohne ihn fühlen sich echte Wassersportfans ja ohnehin nicht wirklich wohl. „Und an seinem Sitz festklammern muss sich deswegen niemand“, versichert Bruhn.

Nach Trainingsläufen am Tag vor dem Messestart wird der erste Startschuss laut Bruhn am Samstag, dem 30. Oktober gegen 10.30 Uhr fallen. Auf dem Programm stehen insgesamt 50 Rennen in zehn Gewichts- und Bauart-Klassen. Die ersten blokart-Indoor-Champions sollen dann am Nachmittag des 31. Oktober ausgezeichnet werden.

Ab Montag, den 1. November, bis zum letzten Messetag am Sonntag, den 7. November, kommen die Jedermänner und -frauen zum Zuge. Während der Öffnungszeiten der hanseboot haben Besucher die Möglichkeit, selbst in einem blokart Platz zu nehmen und ihre Geschicklichkeit im Parcours zu testen. Die erfahrenen Profis stehen den Amateuren dabei mit Rat und Tat und fachmännischer Einweisung zur Seite.


 


 

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