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Studie zur Nutzerakzeptanz

Augmented Reality setzt Produktbotschaften ins Bild

Seit geraumer Zeit geistert der Begriff Augmented Reality durch die Medien – doch die wenigsten wissen etwas damit anzufangen. Was bringt es? Wer nutzt es? Antworten auf diese Fragen gibt nun eine Studie der Düsseldorfer Agentur Kontrast Communication Services.

Übersetzt heißt Augmented Reality einfach nur erweiterte Realität. Laut Wikipedia versteht man darunter die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Obwohl damit grundsätzlich alle Sinneswahrnehmungen gemeint sind, wird Augmented Reality oft nur auf die visuelle Wahrnehmung bezogen, also beispielsweise die Ergänzung von Bildern oder Videos mit computergenerierten Zusatzinformationen oder Objekten. Bei Fußball-Übertragungen ist Augmented Reality mittlerweile fast Standard, wenn beispielsweise Bewegungslinien der Spieler gezogen werden oder eine virtuelle Abseitslinie eingeblendet wird. Mit Augmented Reality vermischen sich reale und virtuelle Welt, die Realität wird mit Informationen, Grafiken, Videos, Animationen oder sogar kompletten Spielen erweitert.

Wunsch nach erweiterten Shopping-Erlebnissen

Im Rahmen der Studie der Agentur Kontrast Communication Services wurden 1.002 potenzielle Nutzer ab 18 Jahren vom Online-Marktforscher mafo.de um ihre Meinung zur Nutzung und Akzeptanz der mobilen Realitätserweiterung gebeten. Passend zur demografischen Struktur, wurden je zur Hälfte Männer (47%) und Frauen (53%) befragt, davon 69% Smartphone- und 27% Tablet-PC-Besitzer. Wenig überraschendes Ergebnis: Der Großteil der Befragten ist sehr an der Technologie der Augmented Reality interessiert, vor allem aber die jüngeren Teilnehmer und „heavy user“ mobiler Kommunikationsmittel. Tablet-Besitzer zeigen sich dabei besonders affin. Eher neu ist die Erkenntnis, dass sich Männer zwar als erfahrener im Umgang mit der Technologie sehen, Frauen jedoch nicht minder gewillt sind, Augmented Reality für ein erweitertes Produkt- und Shoppingerlebnis zu nutzen.

Verpackungen als Marketing-Tool

Nach den Ergebnissen der Umfrage ist in den nächsten Jahren eine weitere Verlagerung zum elektronischen Handel via Smartphone oder Tablet-PC zu erwarten. Doch auch der stationäre Handel kann von der neuen Technologie profitieren. Welchen Mehrwert Augmented Reality etwa für die Produktinszenierung auf Verpackungen bietet, wurde erst kürzlich auf der Leitmesse FachPack 2013 in Nürnberg präsentiert. So können Verpackungen etwa als Direktmarketing-Tool genutzt werden, indem sie zusätzliche Produktinformationen inszenieren oder auch aktuelle Werbekampagnen bis zur Verpackung verlängern.

Produktbotschaften spielerisch vermitteln

Joachim Fischer, CEO von Kontrast Communication Services: „Mit der Studie haben wir die Augmented Reality aus dem sprichwörtlichen Nebel herausgeholt, in dem alle gern stochern. Jetzt haben wir eine großartige Grundlage, um die Technologie gezielt für unsere Kunden einzusetzen. Gerade weil es so viele Angebote und Möglichkeiten gibt, war uns besonders wichtig, die simple Frage zu beantworten: Was will der Nutzer eigentlich?“ Sein Kollege Christian Paul Stobbe ergänzt: „Augmented Reality ist kein Spielzeug, sondern hilft, Produktbotschaften spielerisch zu vermitteln. Mit Smartphone und App können Produkte vorab von allen Seiten erlebt werden. Kunden können Möbelstücke virtuell im eigenen Zimmer platzieren oder testen, wie die Wunsch-Wandfarbe aussehen würde. Wie gut das funktioniert, konnten wir zuletzt beim OBI 3D-Finder oder bei Decolabs zeigen. Weitere Beispiele folgen.“

(Redaktion)


 


 

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