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Suchmaschinenoptimierung

2017 wird das Jahr des mobilen SEO

4. Suche mit Künstlicher Intelligenz

2016 beeinflusste Google RankBrain – die Künstliche Intelligenz (KI) in den Suchalgorithmen – erst einen kleinen Teil der Suchergebnisse. Doch sein Siegeszug wird sich 2017 fortsetzen. Über die Funktionsweise ist bisher wenig bekannt – grundsätzlich soll der KI-Einsatz aber dabei helfen, Suchanfragen besser zu verstehen und zu interpretieren. Eine Optimierung für RankBrain ist allerdings kaum möglich. Die einzige Möglichkeit besteht darin, Inhalte so zu gestalten, dass sie als passend für die Suchanfragen der Zielgruppe interpretiert werden können. Dazu gehören klare und verständliche Formulierungen, der gezielte Einsatz von Titel, Description und Überschriften im Text sowie das Einbringen semantischen Markups zur Kennzeichnung von Inhalten. Entsprechende Auszeichnungen gehören deshalb 2017 zum SEO-Pflichtprogramm.

5. Örtliche Suchergebnisse mit hoher Relevanz

Mit dem Launch der Funktion Google Nearby auf Android im Sommer 2016, die hilfreiche Apps und Websites passend zum Standort des Nutzers vorschlägt, verschwimmen die Grenzen zwischen klassischer mobiler Suchtechnologie und den Beacons. Diese kleinen Bluetooth-Transmitter, die hauptsächlich für mobile Marketingzwecke genutzt werden, erlauben den Datenaustausch mit auf einem Smartphone installierten Apps, um den Standort des Nutzers zu ermitteln und ihm anschließend dazu passende Informationen zu liefern. Auf mobilen Endgeräten bekommen lokale Suchanfragen insgesamt eine immer stärkere Bedeutung. Mit dem im Herbst 2016 stattgefundenen Opossum-Update hat Google viel Bewegung in die örtlichen Suchergebnisse gebracht und unter anderem dafür gesorgt, dass Unternehmen mit Firmensitz in der Peripherie großer Städte einen besseren Platz in den lokalen Suchergebnissen erhalten.

6. Neue Disziplin App-Store Optimierung (ASO)

Angesichts von mittlerweile mehr als 1,5 Millionen Apps, die zum Download angeboten werden, ist der Überblick in den App-Stores von Google und Apple immer schwieriger. Hier setzt die ASO an. Analog zur SEO spielen auch hier die richtigen Keywords eine große Rolle. Dabei sollten Faktoren wie beispielsweise die Relevanz zum Inhalt, das Suchvolumen und der Wettbewerb beachtet werden. Ebenso sind die App Meta-Daten, ein ansprechendes Icon, Screenshots und die Bewertungen für den Nutzer von Bedeutung. 2017 dürfte auch bezahlte Werbung für die Promotion von App-Installationen an Bedeutung gewinnen. Im US-App-Store von Apple werden bereits seit Oktober 2016 Anzeigen bei einer Suche ganz oben angezeigt, die farblich von den echten Suchergebnissen abgetrennt sind. Ein Zeitplan für die Einführung in anderen Ländern – wie etwa Deutschland – ist noch nicht bekannt.

(Redaktion)


 

 

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