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Tag ohne Grenzen

Aktion am Rathausmarkt: Inklusion mit Spaß und paralympischem Spitzensport

Im Sprint antreten gegen den Paralympics-Sieger Heinrich Popow? Oder lieber nur zuschauen, wenn die Rollstühle der Basketballer im Eifer des Gefechts gegeneinander knallen? Das und vieles mehr können die Hamburger und Hamburg-Besucher am 5. und 6. Juni 2015 am Rathausmarkt erleben. Mit dem „Tag ohne Grenzen“ wollen die Veranstalter für Inklusion werben und dazu beitragen, Berührungsängste zwischen Menschen mit und ohne Behinderung abzubauen.

Mit dem Rolli in den Fun-Park? Lassen Sie sich überraschen!

Vor dem Rathaus ist eine riesige Zeltlandschaft mit Zuschauertribünen, Basketballfeld, Skatepark und andere Attraktionen entstanden. Hier bieten sich am Freitag und Samstag viele Möglichkeiten, Sportarten kennenzulernen, sich zu informieren und Kontakte zu knüpfen. Im Mittelpunkt stehen 150 Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung, die ihr Können zeigen und zum Mitmachen einladen. Unter anderem ist David Lebuser dabei, Deutschlands bester Wheelchair-Skater. Er zeigt beim Tag ohne Grenzen, dass der Rollstuhl auch ein tolles Sportgerät sein kann. Skaten auf Rädern, das ist Adrenalin pur.

DJ Victor Faria sorgt für den guten Sound. Bei einem Konzert am Freitag stellt die Hamburger Indie-Elektro Band „Misses Next Match“ um 20:30 Uhr ihren Song „Inklusion ist keine Illusion“ vor.

Hamburger Schulen machen mit – Ankunft der Inklusionsfackel

Der Tag hat bei bestem Wetter mit einem Rollstuhlbasketball-Turnier der Hamburger Schulen begonnen. Weitere Highlights des ersten Veranstaltungstages sind neben den Auftritten von David Lebuser die Etappenankunft der Inklusionsfackel und das Länderspiel Deutschland – Israel im Rollstuhlbasketball.

Inklusion und Rehabilitation im Fokus

Inklusion und Rehabilitation sind das Thema der Veranstaltung. Am „Tag ohne Grenzen“ schafft der Sport die Bühne, auf der sich Menschen mit und ohne Behinderung begegnen können. Dazu Hamburgs Sportsenator Michael Neumann: „Wir freuen uns, den ‚Tag ohne Grenzen‘ in Hamburg begrüßen zu dürfen. Für uns ist die Veranstaltung ein wichtiger Impuls für unsere Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024.“

Organisiert wird der Tag ohne Grenzen vom Deutschen Rollstuhl-Sportverband. Die Initiative zu der Veranstaltung geht von Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, ihrem Spitzenverband DGUV und dem Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung aus.

Sport als Motivator

„Rehabilitation ist eine der zentralen Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung und unserer BG-Kliniken“, sagt Gregor Doepke, Kommunikationsleiter der DGUV. „Unser Ziel ist es, Menschen, die durch einen Arbeitsunfall verletzt oder durch eine Berufskrankheit beeinträchtigt wurden, wieder zurück in den Job zu bringen. Sport ist für diesen Prozess sehr wichtig und Sport ist ein toller Motivator.“

Das bestätigt auch die Rollstuhlbasketballerin Maya Lindholm: „Ich habe erst in meiner Reha angefangen, Sport zu machen. Erst war ich total dagegen, aber dann habe ich gemerkt, wie viel Spaß das macht. Und jetzt gehöre ich zu den Olympiasiegerinnen!“
Unterstützt wird der „Tag ohne Grenzen“ vom Deutschen Behindertensportverband e.V. National Paralympic Committee Germany, von den Special Olympics Deutschland und vom Stadtmöblierer JCDecaux (CLP-Kampagne).

Live Stream bei Sportdeutschland.tv

Wer es nun gar nicht mehr schafft, zur Veranstaltung zu kommen, kann die Aktionen auf dem Hamburger Rathausmarkt live bei Sportdeutschland.tv verfolgen:

  • am Freitag, 5. Juni 2015, ab 9:00 Uhr bis 21.00 Uhr
  • am Samstag, 6. Juni2015, ab 9:30 Uhr bis 16:45 Uhr

Link zum detaillierten Programm: www.dguv.de/tog/programm

Ankunft der Inklusionsfackel

Ein weiteres Highlight ist die Etappenankunft der Inklusionsfackel des Netzwerk Inklusion Deutschland e.V. Die Fackel besucht alle Landeshauptstädte zwischen dem 11. April und 11. Juli 2015 mit Finale in Berlin. Ihre Botschaft lautet: Mehr Akzeptanz und Toleranz gegenüber Vielfalt. Am Freitag gibt es um 12:30 Uhr einen Marsch vom Jungfernstieg zum Rathausplatz, Ballonaktion vor dem Stadion mit Übergabe der Fackel an Ingrid Körner, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen und Michael Neumann, Senator für Inneres und Sport.

(Brigitte Muschiol)


 


 

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