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Neue Arbeitsorganisation am Terminal Burchardkai

Vorstand und Arbeitnehmervertreter der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) haben Einigung über die Neugestaltung der Arbeits- und Ablauforganisation am HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB) erzielt. Diese Neugestaltung wird in den kommenden Monaten schrittweise umgesetzt.

„Ich freue mich, dass wir ein einvernehmliches Ergebnis erzielt haben. Der neue Leitstand zur Steuerung der Terminalprozesse und die Einführung von Gruppenarbeit versetzen den Burchardkai in die Lage, die aktuellen und künftigen Herausforderungen erfolgreich zu bestehen“, so Heinz Brandt, Personalvorstand der HHLA, zum Abschluss der Betriebsvereinbarungen über eine neue Arbeits- und Ablauforganisation am HHLA Container Terminal Burchardkai. „Die Gespräche waren nicht immer einfach, aber am Ende hat sich bewährt, dass wir den Weg dieses intensiven Dialogs gegangen sind.“

Arno Münster, Betriebsratsvorsitzender der HHLA: „Die Verhandlungen waren sehr schwierig, aber der gefundene Kompromiss wird den Interessen der Mitarbeiter als auch den betrieblichen Anforderungen gerecht. Das Ergebnis spiegelt die Ideen der Kollegen in großen Teilen wider.“

Der HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB), der älteste und größte Container Terminal im Hamburger Hafen, wird seit einigen Jahren bei laufendem Betrieb grundlegend modernisiert und ausgebaut. Im Endausbau wird der Burchardkai seine Kapazität gegenüber dem Jahr 2005 von damals 2,5 auf künftig 5,2 Millionen Standardcontainer (TEU) pro Jahr mehr als verdoppelt haben. Nach der Eröffnung des neuen Containerbahnhofs im Jahr 2006, der auf eine Verdreifachung der Bahntransporte ausgelegt ist, wurde im Sommer 2010 mit dem neuen Großschiffsliegeplatz 2 ein zweiter
Meilenstein des Ausbauprogramms realisiert. Hier werden seit August 2010 die größten derzeitig in Fahrt befindlichen Containerschiffe mit
Stellplatzkapazitäten von bis zu 14.000 TEU abgefertigt. 

Die vereinbarte Neugestaltung der Arbeitsabläufe optimiert jetzt die
Arbeitsorganisation des CTB für die aktuellen und künftigen Herausforderungen. Der CTB wird in den kommende Jahren
nachfrageorientiert weitere Großschiffsliegeplätze und Blocklager in
Betrieb nehmen. Wachsende Umschlagvolumina an größere Schiffen führen schon heute zu einer sprunghaft steigenden Belastung, da nur mit entsprechend steigenden Umschlagleistungen (Container pro Liegestunde eines Großschiffs) der Qualitäts- und Effizienzvorsprung der HHLA Terminals in Hamburg gehalten werden kann.

Kernelemente der künftigen Organisation des CTB sind die Einführung eines Leitstandes sowie die Einführung von Gruppenarbeit. Für den Leitstand werden die Planung und die Steuerung aller operativen Prozesse in einer gemeinsamen Abteilung zusammengefasst. Dies ermöglicht eine verbesserte Koordination und Bearbeitung aller anfallenden Aufgaben und bietet eine gute Grundlage für die kontinuierliche Verbesserung aller Terminalprozesse. Mit der Einführung von Gruppenarbeit wird auch die Arbeit in den Umschlagbereichen an der Wasserseite und im Hinterland neu strukturiert. Damit kann die Leistungsfähigkeit des CTB den wachsenden Herausforderungen der maritimen Logistik angepasst werden.

(HHLA / Redaktion)


 


 

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