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Transplantation und Organspende

Zahl der Organspender steigt bundesweit

Die Zahl der Organspenderinnen und -spender ist 2018 bundesweit wieder angestiegen. Die Steigerung in Hamburg liegt über dem Deutschlandtrend.

Nach vorläufigen Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) gab es bundesweit 955 Organspenderinnen und -spender. Damit sei die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 158 gestiegen, meldet die Hamburger Gesundheitsbehörde. In der Hansestadt hat sich ihre Anzahl sogar mehr als verdoppelt: Hier stellten laut Behörde 55 Menschen ihre Organe für eine Transplantation zur Verfügung (2017: 24). Auch die Zahl der gespendeten Organe sei in Hamburg deutlich von 77 (2017) auf 182 (2018) angewachsen. Diese Steigerung liege ebenfalls weit über der bundesweiten Entwicklung: Laut DSO wurden 2018 3.113 gespendete Organe verzeichnet (2017: 2.594).

Nach einem Tiefststand 2017 hatte sich bereits im ersten Halbjahr 2018 eine positive Entwicklung der Organspenderzahlen abgezeichnet. Es zeige, „dass sich mehr Menschen mit dem wichtigen Thema Organspende auseinandersetzen. so Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. Das Thema Organspende müsse weiter öffentlich diskutiert werden. Die Senatorin befürwortet die Einführung der doppelten Widerspruchslösung: „Wer kein Organspender sein will, muss aktiv widersprechen. Aber auch bei denjenigen, die nicht widersprochen haben, werden die Angehörigen vor einer Organentnahme gefragt. Eine solche Lösung berücksichtigt die Not vieler Kranker, die dringend auf eine Spende warten, und wahrt das Selbstbestimmungsrecht der Menschen“.

(Redaktion)


 


 

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