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Schwarze Zahlen

Conergy steigert erneut Umsatz und Rohertragsmarge

Im 3. Quartal 2010 konnte Conergy seinen Umsatz von € 138,8 Mio. auf € 275,3 Mio. bei fast gleichbleibenden Personalkosten nahezu verdoppeln. Verantwortlich für diesen Trend war unter anderem der Verkauf von Deutschlands größtem mit Conergy Systemtechnologie ausgestattetem Solarpark.

Zu nahezu gleichen Teilen trug zum Umsatz das gute Auslandsgeschäft bei, das vor allem von starken Verkäufen in Europa beflügelt wurde. Ebenfalls verdoppeln konnte Conergy seinen Rohertrag. Dieser stieg von € 32,7 Mio. auf € 64,1 Mio.

Mit einem EBITDA von € 7,7 Mio. konnte Conergy auch im 3. Quartal 2010 das Vorjahresergebnis weiter verbessern (3. Quartal 2009: € -5,8 Mio.), und auch im EBIT deutlich auf € 1,0 Mio. zulegen. Hier war im 3. Quartal 2009 noch ein Verlust von € -11,7 Mio. angefallen. Das Nachsteuerergebnis aus fortzuführendem Geschäft konnte Conergy von € -17,2 um € 12,9 Mio. auf € -4,3 Mio. verbessern. Getrübt wurde das Ergebnis allerdings durch Währungsverluste in Höhe von € 7,6 Mio. infolge eines schwachen US-Dollars.

In den zurückliegenden neun Monaten steigerte Conergy seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von € 356,4 Mio. auf € 664,9 Mio. Damit verbesserte sich das Unternehmen hier bei gleichbleibenden Personalkosten um fast 90%. Treiber der positiven Entwicklung war auch hier das starke Auslandsgeschäft in solaren Kernmärkten wie unter anderem Italien, Frankreich und Griechenland sowie die erhöhte, marktübergreifende Nachfrage nach selbst hergestellten Conergy Solarsystemen.

Damit wird Conergy in den ersten neun Monaten auch in seiner Ausrichtung als integrierter Systemhersteller bestätigt. Die Conergy Solarfabrik in Frankfurt (Oder) produzierte im Berichtszeitraum auf Hochtouren und konnte ihren Output verdreifachen. Dies schlug sich auch positiv im Anteil selbst hergestellter Conergy PowerPlus Module nieder, den der Solarkonzern in den ersten neun Monaten von 31% auf 56% steigern konnte. Gleichsam hohe Nachfrage zeigte sich für Conergy Wechselrichter: Hier steigerte das Unternehmen seinen Anteil selbst hergestellter Produkte von 59% auf 71%.

Durch den verstärkten Absatz dieser Komponenten konnte Conergy im bisherigen Jahresverlauf seinen Rohertrag von € 65,8 Mio. auf € 170,0 Mio. um 158% steigern – und so seine Rohertragsmarge von 18,5% auf 25,6% um 7 Prozentpunkte verbessern. Das EBITDA steigerte Conergy aufgrund dieser Entwicklung in den letzten neun Monaten von € -47,8 Mio. auf € 33,6 Mio. um € 81,4 Mio. Sein EBIT konnte Conergy in diesem Zeitraum ebenfalls von € -65,0 Mio. auf € 13,1 Mio. verbessern. Umsatzentwicklung und Ertragskraft führten zu einem stark verbesserten Nachsteuerergebnis aus fortzuführendem Geschäft, das Conergy von € -81,5 Mio. auf € 0,8 Mio. um € 82,3 Mio. steigern konnte.

Erstmalig seit Beginn der Restrukturierung hat Conergy einen Neun-Monatsbericht wieder mit operativ schwarzen Zahlen abgeschlossen, obwohl das Unternehmen nach wie vor durch im Wesentlichen refinanzierungsbedingte Beratungskosten in Höhe von € 12,2 Mio. sowie Zinszahlungen in Höhe von € 13,4 Mio. belastet ist. Auch um diese Lasten künftig zu senken, befindet sich Conergy seit einigen Wochen mit seinen finanzierenden Banken in Gesprächen über eine mögliche Reduzierung des Verschuldungsgrads. Diesbezüglich verweisen wir auf die entsprechende Meldung vom heutigen Tage.

(ots / Conergy Deutschland GmbH)


 


 

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