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Börse Hamburg

Viele norddeutsche Unternehmen gewinnen im ersten Halbjahr

Das erste Halbjahr 2010 war für Aktienanleger aufregend. Die Herabstufung der Bonität von ganzen Volkswirtschaften und die darauffolgende Eurokrise führten zu einem heftigen Auf und Ab an den Börsen. Auch an norddeutschen Unternehmen gingen diese Entwicklungen nicht spurlos vorüber.

 Dies spiegeln die beiden Regionalindizes HASPAX und NISAX20 wider. Im HASPAX sind die 25 erfolgreichsten börsennotierten Unternehmen aus der Metropolregion Hamburg gelistet, im NISAX20 die 20 wichtigsten Aktiengesellschaften Niedersachsens. Beide Indizes verliefen im ersten Halbjahr 2010 sehr volatil, schlossen aber jeweils mehr als sechs Prozent im Plus. "Im vergangenen halben Jahr haben sich HASPAX und NISAX20 positiv entwickelt. Dies zeigt, was für ein starker Wirtschaftsstandort Norddeutschland ist", erklärt Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börsen Hamburg und Hannover.

Bei den meisten Unternehmen sind die Kurse gestiegen

Die einzelnen Aktien entwickelten sich jedoch sehr unterschiedlich. Obwohl die Mehrheit der Unternehmen Kursgewinne verzeichnete, mussten einzelne deutliche Verluste hinnehmen. Die beste Wertentwicklung im Raum Hamburg und Niedersachsen erzielte der Spirituosenhersteller Berentzen mit einem Plus von 87,8 Prozent - das Unternehmen ist derzeit in keinem der großen deutschen Börsenindizes gelistet. Die weiteren Plätze der Performance-Top 5 belegten LPKF Laser & Electronics (plus 68,2 Prozent), Drägerwerk (plus 46,7 Prozent), Jungheinrich (plus 40,7 Prozent) und Delticom (plus 30,5 Prozent). Die Performance-Flop 5 fielen dagegen zum Teil kräftig. Den größten Verlust erlitt Windenergie-Spezialist Nordex mit einem Kursrückgang um 30,5 Prozent, dicht gefolgt von Salzgitter mit einem Minus von 30,4 Prozent. Der Kurs des Emissionshauses MPC fiel um 24,1 Prozent, beim Einbecker Brauhaus betrug das Minus 13,1 Prozent, bei EnviTec Biogas 11,6 Prozent.

Differenzieren lohnt sich bei Aktien und Handelsplätzen

"Ein differenzierter Blick lohnt nicht nur bei der Aktienauswahl. Auch bei den Börsenplätzen Deutschlands sollten Anleger genau hinschauen, denn die Kosten und Leistungen unterscheiden sich zum Teil stark", sagt Dr. Thomas Ledermann. So profitieren Aktienanleger etwa von dem attraktiven Courtagemodell. DAX-Werte können Anleger bis zu einem Ordervolumen von 50.000 Euro und Titel vieler weiterer Indizes wie etwa dem MDAX oder dem EuroStoxx50 bis 25.000 Euro courtagefrei handeln. Umfangreiche, garantiert handelbare Volumina stellen sicher, dass Orders unverzüglich und marktgerecht unabhängig vom aktuellen Tagesumsatz ausgeführt werden. Durch diese Garantien können Anleger auch weniger liquide Werte reibungslos handeln und Teilausführungen werden vermieden. Die Makler berücksichtigen bei der Preisfeststellung auch die Situation an anderen Handelsplätzen. Anleger erhalten mindestens den gleichen Preis wie am jeweiligen Referenzmarkt.

(ots / Börsen Hamburg und Hannover)


 


 

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