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Unternehmensgründungen gehen im ersten Halbjahr 2013 weiter zurück

Das Statistische Bundesamt hat auf Basis vorläufiger Ergebnisse ermittelt, dass die Zahl der Unternehmensgründungen im ersten Halbjahr 2013 weiterhin rückläufig war. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 gingen die Neugründungen im gewerblichen Bereich um 1,5 Prozent zurück.

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Der Rückgang war bei Unternehmen, die aufgrund ihrer Rechtsform und der Mitarbeiterzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen, mit 5,1 Prozent auf 66.500 Betrieben überproportional groß. Bei Kleinunternehmen betrug der Vergleichswert gegenüber 2012 sogar 5,5 Prozent auf 121.000 Gewerbeanmeldungen. Nur die Gründungen im Nebengewerbe stiegen im ersten Halbjahr 2013 um 4,6 Prozent auf etwa 128.000 Betriebe an.

Abmeldungen
Die Statistik des Bundesamtes weist bei den Gewerbeabmeldungen geringere Werte aus. Knapp 60.000 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung meldeten ihre Tätigkeit ab, das waren 3,8 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2012. Knapp 140.000 Kleinunternehmen (5,0 Prozent) meldeten die gewerbliche Tätigkeit ab. Überproportional viele Nebenerwerbsbetriebe meldeten im ersten Halbjahr das Gewerbe ab. Die Zahl stieg um 10,6 Prozent auf knapp 82.000 an.

Saldo positiv
Der Saldo zwischen An- und Abmeldungen von Gewerbebetrieben war im ersten Halbjahr 2013 laut Statistischem Bundesamt jedoch weiterhin positiv. Insgesamt wurden knapp 7.000 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung neu angemeldet. Bei den Kleinunternehmen ging die Vergleichszahl jedoch um knapp 9.000 Firmen zurück. Der positive Gesamttrend wurde wesentlich von den Nebenerwerbsbetrieben beeinflusst. In diesem Bereich überstieg die Zahl der Gründungen im ersten Halbjahr die Abmeldungen um knapp 47.000.

Keine Freiberufler
Das Bundesamt wertet für die Statistik die Anzahl der Gewerbeanzeigen aus. Nicht enthalten sind Informationen zur Entwicklung der Anzahl von freiberuflich Tätigen. Freiberufler sind nicht im Handelsregister eingetragen und tätig in den Bereichen Heilberufe, Rechts-, Steuer - und wirtschaftsberatende Berufe, naturwissenschaftliche und technische Berufe sowie Kulturberufe (Katalogberufe).

Statistik
Die Definitionen von Betrieben mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung und die Vorgehensweise bei der vierteljährlichen Ermittlung hat das statistische Bundesamt beschrieben: https://www.destatis.de/DE/Meta/AbisZ/Gewerbeanzeigenstatistik.html

Zum Vergleich die Zahlen der ersten drei Monate dieses Jahres:„Weiter sinkende Gründungszahlen im 1. Quartal 2013“.

(Redaktion)


 


 

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