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Urbane Mobilität

Grundsatzvereinbarung: Hamburg und BMW wollen Elektromobilität im Stadtverkehr flächendeckend vorantreiben

Gemeinsame Projekte in den nächsten drei Jahren sollen den Verkehr in der Hansestadt sauberer, leiser und effizienter machen. So wird Hamburg unter anderem bis 2019 mehr als 1.100 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge im Stadtgebiet zur Verfügung stellen.

Die Freie und Hansestadt Hamburg und die BMW Group werden in den kommenden drei Jahren an Lösungen arbeiten, um die nachhaltige urbane Mobilität der Zukunft in Hamburg zu gestalten. Dies sieht eine Grundsatzvereinbarung (Memorandum of Understanding) vor, die Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und Peter Schwarzenbauer, Mitglied des Vorstands der BMW AG, am 10. Mai 2017 im Bürgermeistersaal des Hamburger Rathauses unterzeichnet haben.

Ziel der Zusammenarbeit sei es, den flächendeckenden Ausbau der Elektromobilität insbesondere im Bereich Carsharing voranzutreiben, heißt es in einer Mitteilung des Senats. Dazu werde die Freie und Hansestadt Hamburg unter anderem bis 2019 schrittweise insgesamt 1.150 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge im Stadtgebiet zur Verfügung stellen und zudem als erste Stadt in Deutschland „in nennenswertem Umfang Parkplätze für Carsharing- und Elektrofahrzeuge anbieten“.

550 E-Fahrzeuge geplant

Die Hamburger Flotte des Carsharing-Anbieters DriveNow, einem Joint Venture der BMW Group und der SIXT SE, soll bis 2019 bis zu 550 elektrifizierte Fahrzeuge einsetzen und damit ihre heutige Flotte umrüsten. Geplant sind circa 400 rein elektrische Fahrzeuge und etwa 150 Plug-in-Hybride.

Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg: „Hamburg rüstet sich mit modernsten Technologien für die Mobilität der Zukunft. Wir wollen den Verkehr sauberer, leiser und effizienter machen und dadurch die Lebensqualität in der Stadt weiter verbessern. Deshalb entwickeln wir intelligente Verkehrssysteme und fördern, etwa durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur, die Elektromobilität im ganzen Stadtgebiet. Dieses Ausbauprogramm schafft die Voraussetzung für den Betrieb einer der größten elektrifizierten Carsharing-Flotten.“

Die Zusammenarbeit mit der BMW Group werde einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das E-Carsharing-Angebot konsequent zu erweitern, so Scholz. Integriertes E-Carsharing, verknüpft mit dem klassischen ÖPNV, schaffe einen urbanen Personenverkehr der Zukunft „mit mehr Flexibilität und Belastbarkeit auch in Hauptverkehrszeiten“.

Peter Schwarzenbauer, Mitglied des Vorstands der BMW AG ergänzt: „Gemeinsam mit Hamburg als starkem Partner wollen wir unser hochattraktives Angebot an nachhaltiger individueller Mobilität in der Hansestadt weiter ausbauen und damit zur Verbesserung der Umwelt im urbanen Umfeld beitragen.“

Mit der gemeinsamen Vereinbarung wollen beide Partner der Elektromobilität in Hamburg flächendeckend zum Durchbruch verhelfen. Dadurch reduzierten sich laut der Projektpartner in Zukunft nicht nur die Fahrzeugemissionen. Ein besseres Carsharing-Angebot mit Elektrofahrzeugen werde den Verkehr zusätzlich leiser und über eine optimierte Fahrzeugauslastung effizienter machen und damit den innerstädtischen Verkehr entlasten.

(Redaktion)


 


 

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