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BIP

Bruttoinlandsprodukt im zweiten Vierteljahr 2010 nach vorläufigen Berechnungen höher als im ersten Vierteljahr

Wie das Statistische Bundesamt bereits in seiner Schnellmeldung vom 13. August 2010 mitgeteilt hat, war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - im zweiten Vierteljahr 2010 nach vorläufigen Berechnungen um 2,2 Prozent höher als im ersten Vierteljahr. Ein solches Wachstum zum Vorquartal gab es noch nie im vereinten Deutschland.

Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Die Investitionen und der Außenhandel hatten dabei den größten Anteil am Aufschwung. Sowohl in Ausrüstungen (+ 4,4 Prozent) als auch in Bauten (+ 5,2 Prozent) wurde deutlich mehr investiert als im Vorquartal. Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass sich insbesondere die Ausrüstungsinvestitionen nach den zum Teil zweistelligen Rückgängen während der Wirtschaftskrise 2008/2009 auf einem immer noch relativ niedrigen Niveau bewegen. Beim Anstieg der Bauinvestitionen handelt es sich zudem zum Teil um Nachholeffekte nach dem vergleichsweise strengen Winter.

Die Exporte von Waren und Dienstleistungen (+ 8,2 Prozent) stiegen zum Vorquartal stärker als die Importe (+ 7,0 Prozent), sodass der Exportüberschuss einen Wachstumsbeitrag von 0,8 Prozentpunkten am BIP hatte. Auch vom inländischen Konsum gibt es Positives zu berichten: Die privaten Konsumausgaben waren um 0,6 Prozent höher als in den ersten drei Monaten des Jahres. Der Staat erhöhte seine Konsumausgaben ebenfalls leicht um 0,4 Prozent.


(Destatis)


 


 

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Statistisches Bundesamt

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