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Vorsorge & Versicherung

Früher in Rente

Abschläge bei der Rente minimieren

Versicherte können die finanziellen Einbußen bei der Rente für den Fall minimieren, dass sie bereits vor dem gesetzlich festgelegten Renteneintrittsalter in Ruhestand gehen wollen. Drohende Abschläge bei der Rente können sie etwa mit einer Sonderzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung ausgleichen. Oder sie gehen nur Teilzeit in Rente und arbeiten tageweise weiter. Die Wege zum früheren Renteneintritt finden sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest oder im Internet unter www.test.de/fruehrente.

Die finanziellen Einbußen beim vorzeitigen Renteneintritt können heftig sein. Abschläge von rund 9 Prozent bei der Rente muss hinnehmen, wer etwa zweieinhalb Jahre vor dem offiziellen Renteneintritt aus dem Berufsleben ausscheiden will. Mehr als die Hälfte der Versicherten haben 2014 dennoch frühzeitig aufgehört zu arbeiten.

Die Stiftung Warentest hat mehrere Möglichkeiten analysiert, die Verluste möglichst gering zu halten, etwa über eine Sonderzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung. In dem Modellfall der Stiftung Warentest bekäme ein Mann, dem bei voller Regelaltersrente 1.500 Euro monatlich zustünde, nur noch 1.307 Euro Rente, wenn er zwei Jahre früher aus dem Arbeitsleben ausscheidet. Mit einer Sonderzahlung von rund 25.000 Euro in die gesetzliche Rentenversicherung könnte er seine Monatsrente auf 1.408 Euro erhöhen. Allerdings würde sich die Rechnung nur lohnen, wenn er anschließend mindestens 20 Jahre lang Rente bezieht.

Alternativ könnten Frührentner ihre Renteneinbußen mit dem Zuverdienst aus einem 450-Job ausgleichen. Eine andere Möglichkeit wäre, nur Teilzeit in Rente zu gehen und Teilzeit weiterzuarbeiten. Denkbar wäre auch, die Zeit zwischen dem frühzeitigen Ausscheiden aus dem Beruf und dem gesetzlich festgelegten Renteneintrittsalter privat zu überbrücken. Auch in diesem Fall würde der Versicherte statt 1500 Euro monatlich 1408 Euro erhalten. Die Experten von Finanztest haben jedoch ausgerechnet, dass es unter dem Strich günstiger wäre, die Einmalzahlung zu leisten, statt zwei Jahre lang vom Ersparten zu leben.

(Redaktion)


 


 

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