Sie sind hier: Startseite Hamburg Aktuell News
Weitere Artikel
Nach der Rettung

Highstreet will Karstadt-Warenhäuser verkaufen

Das Karstadt-Vermieterkonsortium Highstreet will sich offenbar von sämtlichen Immobilien der Warenhauskette trennen. Dies soll aber nicht in den nächsten zwei Jahren passieren.

„Highstreet plant den Verkauf aller Karstadt-Immobilien“, sagte der CDU-Politiker Thomas Heilmann, der im Auftrag der Bundesregierung zwischen dem Investor Nicolas Berggruen und dem Vermieterkonsortium vermittelte, gegenüber dem Tagesspiegel. Das größte Problem in den Verhandlungen sei zuletzt gewesen, wann und wie die Verkaufserlöse unter den Highstreet-Gläubigern verteilt werden, so Heilmann.

Bereits beim Verkauf der Karstadt-Immobilien im Jahr 2007 durch die ehemalige Konzern-Mutter Arcandor an Highstreet sei das Geschäft so angelegt gewesen, dass die Warenhäuser wieder veräußert werden und Highstreet über die Mieteinnahmen einen Gewinn erziele. „Unter Middelhoff wurde damals genau geregelt, welcher Partner wie viel des späteren Verkaufspreises bekommt. Das musste jetzt alles neu justiert werden“, so Heilmann.

Indes kündigte der neue Karstadt-Eigentümer Berggruen an, die Karstadt-Filialen umfassend modernisieren zu wollen. Ein Einkauf bei Karstadt müsse zum Erlebnis werde, sagte der Investor gegenüber Bild am Sonntag. Er selbst will dabei jedoch nicht das Ruder übernehmen. Der von Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg eingesetzte Geschäftsführer Thomas Fox soll laut Berggruen weiterhin bei Karstadt bleiben. Bis zum 30. September will Görg Karstadt „schlüsselfertig“ übergeben.

(Redaktion)


 


 

Karstadt
Highstreet
Karstadt-Filialen
Verkauf
Verkaufserlöse
Karstadt-Warenhäuser
Görg
Berggruen
Investor
Jobs
Arbeitsplätze

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Karstadt" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: