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Streik

Warnstreik der Ersatzkassen in Hamburg

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft am 28. Juli die Beschäftigten der Ersatzkassentarifgemeinschaft in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen zum Warnstreik auf. An diesem Tag findet in Hamburg um 13 Uhr in der DAK-Zentrale die vierte Verhandlungsrunde zum Tarifvertrag für die Ersatzkassenbeschäftigten statt.

Der Arbeitskampf in Hamburg wird flankiert durch bundesweite Tarifaktionen. Damit reagieren die Beschäftigten auf den Angriff der Kassenvorstände auf den Ersatzkassentarifvertrag.

In der diesjährigen Entgelttarifrunde fordert ver.di für ihre Mitglieder in der Barmer, DAK, HMK. HKK, HEK und VdEK eine lineare Erhöhung von 6,9 % und eine Erhöhung der Auszubildendenvergütung von 100,00 € pro Ausbildungsjahr.
Die Arbeitgeber hingegen wollen die durch den Gesundheitsfonds entstandenen Finanzlücken von ihren Beschäftigten ausgleichen lassen. Sie legten eine Mogelpackung als Verhandlungsangebot vor, in der mögliche Tariferhöhungen durch eine Streichung von Regelungen im Manteltarifvertrag, z. B. beim Urlaubsgeld gegengerechnet werden sollen.

„Zu jeder Zeit erwartet man von den Belegschaften einen Höchsteinsatz, um den Versicherten und Mitgliedern die beste Betreuung zukommen zu lassen“, sagt Susanne Hille, ver.di-Verhandlungsführerin.
Hille weiter: „Eine Honorierung der ständigen wachsenden Anforderungen und Leistungen der Beschäftigten, auch und trotz laufender Umstrukturierungen, wird hingegen abgelehnt. Die Arbeitgebervertreter erklärten sogar, dass sie wegen unzureichender Finanzierung aus dem Gesundheitsfonds überlegen, zukünftig nicht mehr auszubilden.“

In dem gemeinsamen Ringen um die Zukunft der GKV haben die Beschäftigten seit Jahren auf Tarifvertragsbestandteile verzichtet.
„Nun ist ein faires Tarifangebot für unsere ver.di Mitglieder nur recht und billig. Der Verzicht auf Tariferhöhungen wird innerhalb der GKV weder Arbeitsplätze retten noch die Mitarbeiter für einen besseren Service motivieren“, so Michael Rüther, ver.di Landesfachbereichsleiter in Hamburg und Nord.

ver.di Hamburg

(Redaktion)


 


 

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