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Warnung

Betrügerische Forderungsschreiben im Umlauf

Das Amtsgericht Hamburg-Altona warnt vor gefälschten Zahlungsaufforderungen, die den Eindruck erwecken, es handele sich um gerichtliche Schreiben.

Wie das Amtsgericht informiert, haben sich insgesamt 15 Bürgerinnen und Bürger seit Anfang Februar 2019 gemeldet, die Schreiben wegen vermeintlicher, nicht näher bezeichneter Verbindlichkeiten erhalten haben.

Die Schreiben tragen die Überschrift „Gerichtsbeschluss“, das Staatswappen der Freien und Hansestadt Hamburg und einen gefälschten Beglaubigungsvermerk des Amtsgerichts Hamburg-Altona. Darin heißt es, der Adressat habe trotz mehrfacher Mahnungen keine Zahlungen geleistet, so dass eine Kontopfändung unmittelbar bevorstehe. Diese Maßnahme könne nur durch sofortige Zahlung eines Betrages in Höhe von rund € 350,00 vermieden werden. Die angegebene Kontoverbindung, die auch in einen beigefügten Überweisungsvordruck eingetragen ist, enthält den Ländercode für Polen (PL).

Das Amtsgericht weist darauf hin, dass die Gerichte derartige Forderungsschreiben nicht versenden. Rechnungen über Gerichtskosten werden von der Justizkasse Hamburg ausgestellt, die dort angegebene IBAN enthält den Ländercode für Deutschland (DE). Gerichtskostenrechnungen der Justizkasse Hamburg enthalten neben dem Kassenzeichen auch das Aktenzeichen des Gerichts, das Nachfragen im Zweifelsfall beantwortet.

(Redaktion)


 


 

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