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Hanseboot 2016: Mit neuen Konzepten und einem After-Work-Ticket an Bord

Bis zum 6. November 2016 zeigen rund 520 Aussteller auf der 57. Hanseboot auf dem B-Gelände der Hamburg Messe und Congress GmbH und im In-Water-Hanseboot-Hafen die ganze Welt des Wassersports.

Mit Übernahme der Markenrechte an der Messe „Boatfit“ (ehemals Messe Bremen) im Juni dieses Jahres könne dem Thema Refit auf der 57. Internationalen Bootsmesse Hamburg ein noch größerer und bedeutenderer Rahmen gegeben werden, sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschätsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH anlässlich der diesjährigen Hanseboot, die am Samstag ihre Pforten öffnete: „Das Thema Refit hat in Norddeutschland einen besonderen Stellenwert und liegt voll im Trend. Gerade der Gebrauchtbootmarkt ist der größte Bootsmarkt. Einsteiger können preiswert gebrauchte Boote erwerben, und diese dann mit ein wenig Geschick selbst sanieren.“ Angesprochen würden zudem alle Eigner von in die Jahre gekommenen Booten, die nun eine Überholung benötigten.

Funsport-Bereich, tolle Segelyachten und Trimarane

Größer, bunter und zahlreiche Wassersportarten zum Ausprobieren: So päsentiert sich der Fun-Sport-Bereich in diesem Jahr. Ein längeres Wasserbecken in Halle B1 macht beispielsweise Wakeboarden und Seabobfahren möglich. Auf einer Schulungsfläche stehen Windsurf,- Kite- und SUP-Simulator bereit und in der „Hall of Fame“ zeigen Hersteller aus der Funsport-Ecke ihre Neuheiten für das Jahr 2017.

Dieses Jahr findet die In-Water-Hanseboot am Sandtorhafen in der Hafencity statt. Hier macht auch die mit über 25 Meter Länge größte Segelyacht der diesjährigen Messe fest: die Oyster 825. Mit dem kostenlosen Bus-Shuttle ab Messegelände und zurück.

Segelliebhaber kommen zudem auch auf dem Messegelände in Halle B6 auf ihre Kosten. Hier finden sich Segelyachten von 10 bis12 Meter Länge wie die Beneteau Oceanis 38.1, die Dehler 34 von der HanseYachts AG, oder die Sunbeam 36.1, und mit 12-20 Meter Länge noch größere Yachten wie unter anderem die Dufour 460 Grand Large, Italia IY 12.98 oder die Saare 46 sc. Auch Kleinkreuzer wie die Bente 24, die Mantra 644 oder die Seascape werden in Halle B6 präsentiert, wie auch die agilen Trimarane der Marke Dragonfly von Quorning Boats aus Dänemark. Ungewöhnlich: Die „Green Bente“ besteht aus 90 Prozent aus nachwachsenden Produkten wie Kork und Flachs.

Breites Angebot für Einsteiger

Die Halle B7 und Halle B4 ist für die Anhänger des motorisierten Bootssports reserviert. Zum ersten Mal in Deutschland zu sehen ist die Elling E6. Das 19,80 Meter lange Boot ist gleichzeitig auch die längste Motoryacht auf der Messe. Mit der Absolute Fly 50 wird eine weitere Deutschlandpremiere gezeigt.

In der Jollen-Einsteiger-Arena in Halle B3 demonstrieren Experten mit Trapez, Segelsimulator und unterschiedlichen Jollen, dass purer Segelspaß einfach zu erlernen und kostengünstig zu haben ist. Auch die Start-Boating-Kampagne zeigt sich hier, und im Obergeschoss der Halle B3 präsentieren sich namhafte norddeutsche Segelvereine auf dem Vereins-Campus unter dem Motto „Hier segelt der Norden – Willkommen im Club!“.

In Halle B7 finden Motorboot-Einsteiger, die von der seit einiger Zeit geltenden „Führerscheinfreiheit“ bis 15 PS profitieren, ein umfassendes Angebot. Speziell für diesen Bereich zeigen die Aussteller zahlreiche motorisierte Schlauchboote und Dinghis, handliche offene Kunststoff-Flitzer, Angeljollen und Kabinenboote. An alle Einsteiger richtet sich auch die Hanseboot Academy im Obergeschoss der Halle B1.

Neue Öffnungszeiten und After-Work-Ticket

Um auch Berufstätigen werktags die Möglichkeit zu geben, in die Welt des Wassersports einzutauchen, öffnet die Hanseboot jetzt unter der Woche von 12 bis 20 Uhr, am Wochenende wie gehabt von 10 bis 18 Uhr. Ebenfalls neu: Das After-Work-Ticket. Besucher können wochentags ab 17 Uhr ein vergünstigtes Ticket inklusive „Bring a friend“-Funktion nutzen. Kinder bis einschließlich 15 Jahre haben kostenlosen Eintritt.

(Redaktion)


 


 

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2 Kommentare

von boot düsseldorf
03.03.17 20:45 Uhr
Geldverschwendung zum Nachteil der Steuerzahler

die hanseboot macht Verluste der Steuerzahler darf dafür aufkommen eine Sauerei

von Hondaner
04.03.17 16:35 Uhr
Besucherrückgang

Entgegen den Darstellungen sind die Besucherzahlen 2016 noch mal zurück gegangen.
Nur noch rund 62.000 Besucher davon 87% Privat Besucher also nur echte 54000 Besucher an 9Tagen d.h. die Aussteller investieren ihr gutes Geld für rund 6000 Besucher pro Tag.
Ein Witz für diesen Aufwand.
Kein Wunder das Verluste eingefahren werden.
Die Berichterstattung der Messe verkauft den Steuerzahler für unwissend und gaukelt eine erfolgreiche Veranstaltung vor.
Alles gelogen.
Wer sich die tatsächlichen Zahlen auf Auma.de ansieht und zu kalkulieren anfängt kommt der Problematik sehr schnell auf die Spur bei den geringen Einnahmen kann man nur dazu raten lieber heute als morgen auf zu hören.

 

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