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Hafen Hamburg

Hamburgs Waterkant – hier ist „fix wat los“

Der Begriff „Hafen“ steht in vielen Teilen der Welt für Lärm, Schmutz und Gestank. Wer in den Hamburger Hafen einfährt, der bekommt einen ganz anderen Eindruck. Hier ergänzen sich Industrie und Unterhaltung auf vorbildliche Weise. Das macht Hamburg bei Kreuzfahrern und Touristen so beliebt und attraktiv

Hamburg Tourismus boomt, klar, denn Hamburg ist eine der schönsten Städte der Welt. Und Hamburg hat einen Hafen, der seinesgleichen sucht, mitten in der pulsierenden Metropole. Früher zog es die Seeleute aus aller Welt nach St. Pauli, wenn sie in den Hafen einliefen. Die Tausende Touristen, die sich heute in der Stadt tummeln, zieht es überwiegend in den Hafen. Davon kann man nie genug kriegen, denn hier ist „fix wat los“, wie der Hamburger sagt.

Wer alles sehen will, sollte viel Zeit mitbringen oder sich für das entscheiden, was ihm am meisten Spaß macht.

Fangen wir mit den Schiffen an, nicht den modernen „Schachteldampfern“, sondern den schönen alten. Die liegen im neuen Sandtorhafen in der Speicherstadt und im Museumshafen Övelgönne. Historische Segler, Dampfschiffe und Kräne und auf der anderen Elbseite, im Hansahafen auf dem Kleinen Grasbrook, der vollständig erhaltene, über 50 Jahre alte Stückgutfachter „Bleichen“. Hier befindet sich auch das „Hafenmuseum“, das sich mit der Arbeit im alten Hafen beschäftigt. Die größten Schmuckstücke sind natürlich die „Cap San Diego“ und die „Rickmer Rickmers“ an der Überseebrücke und den Landungsbrücken.

Neues Highlight ist seit Mitte letzten Jahres das „Internationale Maritime Museum von Peter Tamm mit der wohl größten Sammlung von Schiffsmodellen und maritimen Exponaten weltweit. Auch das Auswanderermuseum „BallinStadt“ auf der Veddel lohnt einen Besuch. Es entstand auf dem Gelände der Auswandererhallen, die 1901 von der Reederei HAPAG errichtet wurden und von denen aus Millionen Deutsche in die „Neue Welt“ aufbrachen.

Wer die große weite Welt auf kleinstem Raum bewundern möchte, der kommt im „Miniatur Wunderland“ aus dem Staunen nicht heraus. Auf der größten Modelleisenbahnanlage der Erde kann man mit rund 700 Zügen nicht nur Hamburg erkunden, sondern auch nach Skandinavien, in die Schweiz und sogar nach Las Vegas reisen.

Fans historischer Sport- und Rennwagen sollten das „Prototyp-Museum“ besuchen. In dem historischen Fabrik­gebäude stehen 40 automobile Raritäten, darunter viele alte Porsche. Außerdem gibt es dort eine umfassende Ausstellung über die Geschichte des Rennsports.

Die authentische Atmosphäre der ­alten Lagerhäuser erlebt man im „Speicherstadtmuseum“. Auf dem „Boden“ eines über 100 Jahre alten Speichers kann man zwischen Kaffeesäcken, Teekisten, Kautschukballen und Tabakfässern an Kaffee- und Teeverkostungen teilnehmen.

Gewürze aus aller Herren Länder hält „Spicy’s Gewürzmuseum“ bereit. Ein wahrlich „sinnliches“ Erlebnis für Nase und Gaumen. Über 900 Exponate werden präsentiert Ein ganz anderes Sinnesgefühl vermittelt der „Dialog im Dunkeln“. In totaler Finsternis gibt es hier nichts zu sehen, aber viel zu entdecken. Ein blinder Guide führt die Besucher durch seinen Alltag. Die dunklen Seiten der Hamburger Geschichte erlebt man hautnah in „Hamburg Dun­geon“. Schauspieler in historischen Kostümen sorgen hier für Gänsehaut. Ernstes und Kurioses aus der Welt der Schmuggler zeigt das „Deutsche Zollmuseum“. Verstecken gilt hier nicht, vom Zoll wird alles aufgedeckt.

Dies sind nur die Highlights, die Hamburg und sein Hafen bieten. Wer mehr Zeit mitbringt, der kann richtig was erleben …

Michael Bellmann, Text aus „Cruise Liner in Hamburg“

(Redaktion)


 


 

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