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Berufliche Weiterbildung

Hamburg mit neuer Fachschule für Technik „Industrie 4.0“

Ab Februar 2019 können sich Facharbeiterinnen und Facharbeiter aus den Branchen Elektrotechnik, Metalltechnik oder Informationstechnik berufsbegleitend an der neuen Technischen Fachschule für Digitalisierung weiterbilden.

Vier berufsbildende Schulen im gewerblich-technischen Bereich bündeln ihre Kompetenzen, um den Teilnehmenden berufsbegleitend den Abschluss als „Staatlich geprüfter Techniker für Produktionstechnik und Datenmanagement“ zu ermöglichen. Dadurch sollen laut Mitteilung der Behörde für Schule und Berufsausbildung in Hamburg kleine und mittelständige Unternehmen unterstützt werden, die ihren Führungsnachwuchs weiter qualifizieren möchten.

„Staatlich geprüfter Techniker für Produktionstechnik und Datenmanagement“ Anmeldung ab sofort möglich

Voraussetzung für die dreijährige Weiterbildung ist, dass die Interessenten über eine abgeschlossene Ausbildung in einem technischen Beruf aus den Branchen Elektrotechnik, Metalltechnik oder Informationstechnik verfügen und einen Wohnsitz in Hamburg haben.

Die Weiterbildung startet am 1. Februar 2019. Die Anmeldung ist bis zum 31. Oktober 2018 bei einer der beteiligten Fachschulen möglich. Dies sind die

  1. Berufliche Schule Stahl- und Maschinenbau (BS 04); www.bs04.de
  2. Berufliche Schule Gesundheit Luftfahrt Technik (BS 10); www.gelutec.hamburg
  3. Berufliche Schule Medien Technik Farmsen (BS 19); www.bs19hh.de
  4. Berufliche Schule Energietechnik Altona (BS 22); www.bea-hamburg.de

Diese Fachschulen sind Einrichtungen des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung. Für das neue Bildungsangebot vernetzen die beteiligten Schulen ihre Expertise in den Bereichen Maschinenbau, Luftfahrt, Mechatronik, Automation und Energietechnik. Über drei Jahre erwerben die Fachschülerinnen und Fachschüler an vier Standorten abends berufsbegleitend die erforderlichen Kompetenzen in den vernetzten Handlungsfeldern Agiles Produktionsmanagement, Digitales Datenmanagement und Smart Production.

Im Fokus stehen 16 verschiedene Lernfelder. Dabei geht es um automatisierte und vernetzte Produktionsprozesse, die Planung, Optimierung und Realisierung von Energieversorgung, Inbetriebnahme steuerungs- und regelungstechnischer Systeme, Konstruktion mechanischer Baugruppen und um Datenschutz und Datensicherheit in industrieller vernetzter Produktion. Darüber hinaus vermittelt die Weiterbildungsmaßnahme Instrumente der Personalentwicklung, der Unternehmensführung und des Qualitätsmanagements.

Auch die Fachhochschulreife kann erworben werden

Unter bestimmten Bedingungen kann auch die Fachhochschulreife erreicht werden. Der Abschluss der Fachschule entspricht der Niveaustufe sechs des Deutschen Qualifikationsrahmens und damit dem Niveau des Bachelor beziehungsweise Meister.

Die Lerninhalte werden im Rahmen eines Schulversuchs durch Lehrende der beteiligten Schulen ständig weiterentwickelt und durch die Technische Universität Hamburg wissenschaftlich begleitet.

(Redaktion)


 


 

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