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Hamburger Ganztagsschulen

Weitere Schulen aus dem Ganztagsschulprogramm des Senats

Ab August 2009 werden acht weitere Schulen in Ganztagsschulen umgewandelt. Dies ist die zweite Tranche der 50 neuen Ganztagsschulen, die nach Regierungsprogramm im Lauf der Legislaturperiode gegründet werden. Im Einzelnen handelt es sich um die Grundschule Rahewinkel, die Grundschule Mümmelmannsberg, die Grundschule Lämmersieth, die Grundschule Eenstock, die Gesamtschule Winterhude mit Grundschulabteilung, die Gesamtschule Niendorf, die Gesamtschule Ida Ehre sowie die Gesamtschule Am Heidberg.

„Jede neue Ganztagsschule ist ein wichtiger Baustein unserer Schulreform. Ich freue mich, dass wir mit der heutigen Entscheidung einen guten Schritt weiter gekommen sind“, sagt Senatorin Christa Goetsch.

Es handelt sich in erster Linie um Schulen, die bereits in den vergangenen Ausschreibungstranchen mehrfach einen Antrag bei der Schulbehörde zur Umwandlung und Weiterentwicklung als Ganztagsschule gestellt haben, die ein pädagogisch überzeugendes Gesamtkonzept vorgelegt hatten oder um Schulen, bei denen die Umwandlung zur Ganztagsschule aufgrund besonderer sozialer Kriterien empfohlen wurde. Insgesamt werden damit vier Grundschulen, eine Gesamtschule mit Grundschulabteilung und drei weitere Gesamtschulen in unterschiedlichen Bezirken Hamburgs weiterentwickelt.

Die Schulen werden im August als Ganztagsschule starten und langsam aufwachsen. Für die Eltern, die ihre Kinder an den genannten Schulen angemeldet haben, ist die Umwandlung mit einem erweiterten pädagogischen Angebot verbunden. Mit Ausnahme von Winterhude, Niendorf und Lämmersieth starten die Schulen als offene Ganztagsschulen, das heißt, die Eltern können frei entscheiden, ob ihr Kind von dem zusätzlichen Ganztagsangebot Gebrauch macht oder nicht. Im Falle einer Inanspruchnahme müssen sich die teilnehmenden Kinder an der offenen Ganztagsschule allerdings für ein Schulhalbjahr zur verbindlichen Teilnahme an den Neigungs- und Vertiefungsangeboten verpflichten. In Niendorf und Lämmersieth haben die Schulen den Antrag auf die gebundene Form gleich zu Beginn gestellt und starten somit mit den ersten Jahrgängen für alle verbindlich. Die Perspektive der anderen neuen Ganztagsschulen ist ebenfalls die gebundene Form.

Aktuell wird in der Schulbehörde das Rahmenkonzept für Ganztagsschulen aus dem Jahr 2004 überarbeitet. Auf Grundlage des neuen Rahmenkonzeptes, das nach den Sommerferien in die Beratungen gehen soll, sollen dann die weiteren Tranchen ausgeschrieben werden. Es ist geplant, dass in zwei größeren Abschnitten auf der Grundlage des überarbeiteten Rahmenkonzeptes sowie der RSK-Empfehlungen für Ganztagsschulstandorte in den Jahren 2010 und 2011 die weiteren Ganztagsschulen eingerichtet werden. Dazu wird jeweils ein Ausschreibungsverfahren stattfinden, bei dem ein überzeugendes pädagogisches Gesamtkonzept von den Schulen vorgelegt werden muss.

Behörde für Schule und Berufsbildung

(Redaktion)


 


 

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