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Welthafenkonferenz

Hamburg Port Authority zieht positive Bilanz

Die. 29. IAPH Welthafenkonferenz hat den Teilnehmerrekord der vergangenen Jahre übertroffen. 945 Gäste diskutierten fünf Tage lang im Congress Center Hamburg (CCH) über die Zukunft der internationalen Häfen und intelligente Hafenkonzepte.

Impulse seien dabei nicht nur aus der Hafenwirtschaft, sondern unter anderem auch aus den Bereichen Luftfahrt, Zukunftsforschung, Politik und Wissenschaft gekommen, teilte die Konferenz-Pressestelle mit.

So präsentierte Olaf Merk, Administrator Ports and Shipping beim International Transport Forum der OECD eine Studie zu den Auswirkungen der Mega-Schiffe und unterstrich in seinem Vortrag, dass die Einsparungen durch immer größere Containerschiffe zurückgingen, während gleichzeitig die Kosten, die beim Abtransport und im Hinterland entstehen, größer würden. Gerd Leonhard, Futurist, Autor und CEO von The Futures Agency sprach über die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft und ihre Auswirkungen auf die Schifffahrt, Häfen und maritime Industrie 2030.

Neben intelligenten Lösungen für Verkehrs- und Warenflüsse im Hafen oder der Vereinbarkeit von Umwelt und Hafenwirtschaft waren auch rechtliche Fragen in Bezug auf die Hafenwirtschaft, Chancen für und durch die Kreuzschifffahrt sowie das Thema „Clean Air“ Gegenstand der Diskussionen und Gespräche. Bei verschiedenen Exkursionen durch den Hamburger Hafen konnten die Gäste am Freitag verschiedene Projekte der Hamburg Port Authority (HPA) und ihrer Partner vor Ort besichtigen und sich so ganz persönlich ein Bild vom „Smartport“ machen.

Smartport sei mehr als nur ein Wort – es sei eine langfristige Strategie mit konkreten Projekten, so Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der HPA. Und weiter: Ziel bei dieser Konferenz sei es gewesen, den Gästen nicht nur Visionen aufzuzeigen, sondern ganz konkrete Projekte zu präsentieren. In den vielen Gesprächen, die er auf der Konferenz geführt habe, sei ihm bestätigt worden, dass dies gelungen ist.

Ein buntes Abendprogramm sorgte für den Rahmen der Konferenz. Nach dem Empfang im Hamburger Rathaus und einem anschließenden Dinner in der Handelskammer am Montag, folgte am Dienstagabend eine Reise in die maritime Vergangenheit. Beim Dinner im Internationalen Maritimen Museum hatten die Gäste sogar die Gelegenheit, am Simulator einmal selbst Kapitän auf einem Containerschiff zu sein. Am Mittwochabend präsentierte sich Bali als Gastgeber der kommenden 30. IAPH Welthafenkonferenz 2017. Den Balinesen gelang es, auf der „Bali Night“ im Beach Center Hamburg das Flair ihrer Insel in die Hansestadt zu bringen. Ein festliches Galadinner in der Fischauktionshalle bildete am Donnerstagabend den Abschluss der 29. IAPH Welthafenkonferenz.

Sabine Stüben, Conference Vice President IAPH 2015 und Leiterin Marketing & Kommunikation bei der HPA zieht positive Bilanz: „Wir freuen uns über die vielen Teilnehmer, die unserer Einladung gefolgt und zur Welthafenkonferenz nach Hamburg gekommen sind. Die fünf Tage waren gefüllt mit spannenden Diskussionen, vielen neue Eindrucken und regem Austausch.“

(Redaktion)


 


 

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