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internationalen gartenschau hamburg 2013

Park auf dem igs 2013-Gelände heißt Wilhelmsburger Inselpark!

Das 100 Hektar große Gelände der internationalen gartenschau hamburg erhält einen Parknamen.

Mit der internationalen gartenschau hamburg (igs 2013) entsteht im Herzen des Hamburger Stadtteils Wilhelmsburg ein „Park für das 21. Jahrhundert“, der die modernen Freizeit-, Erlebnis- und Bewegungsbedürfnisse einer internationalen Stadtgesellschaft erfüllen wird. Im Rahmen eines Empfangs im Wilhelmsburger Wasserwerk auf dem Gartenschaugelände gesternheute, am Sonntag, 29. August 2010, igs 2013-Geschäftsführer Heiner Baumgarten und Markus Schreiber, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte, den Namen des Parks offiziell verkündet: Der Park heißt Wilhelmsburger Inselpark.

„Wilhelmsburger Inselpark ist ein sehr passender Name für die entstehende Grünanlage. Er unterstreicht die Besonderheit der Insellage und die Verbundenheit mit dem Stadtteil“, so igs-Geschäftsführer Heiner Baumgarten.

„Das ist ein toller Park für die igs 2013 und ein schöner Park für die Wilhelmsburger auch nach der Gartenschau“, betont Bezirksamtsleiter Markus Schreiber.

Den Vorschlag, den Park Wilhelmsburger Inselpark zu nennen, hatte der Hamburger Andreas Ballnus im Rahmen eines öffentlichen Aufrufs vor gut einem Jahr eingereicht. Er hat damit eine Fahrt mit dem igs 2013-Heißluftballon für vier Personen gewonnen. Der Preis wurde ihm im Rahmen des Empfangs feierlich vom igs 2013-Geschäftsführer überreicht.

Der Prozess der Namensgebung für den Wilhelmsburger Inselpark

Vor rund einem Jahr folgten viele Hamburgerinnen und Hamburger dem Aufruf Namensvorschläge einzureichen. Eine Jury, der Senatorin Hajduk ebenso angehörte, wie Vertreter aus dem Stadtteil, dem Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel und der Kulturbehörde, wählte nach intensiver Beratung aus vielen Vorschlägen den Namen „Wilhelmsburger Inselpark“ aus. Dieser wurde anschließend vom Regionalausschuss und den bezirklichen Gremien des Bezirks Hamburg-Mitte angenommen und im nächsten Schritt beim zuständigen Staatsarchiv anhand von Benennungsbestimmungen überprüft. Abschließend entschied die Senatskommission, dass der Park künftig Wilhelmsburger Inselpark heißt.

Wilhelmsburger Inselpark: Ein Park für das 21. Jahrhundert

Die igs 2013 entwickelt mit dem Wilhelmsburger Inselpark einen neuen Hamburger Park, der den sozialen und gesundheitlichen Bedürfnissen der international geprägten Hamburger Stadtgesellschaft gerecht wird. Wo sonst, wenn nicht in Wilhelmsburg mit seinen über 100 Nationen, kann dieses Ziel besser umgesetzt werden. Gebaut wird ein Park für Menschen unterschiedlicher Herkunft und für alle Generationen. Er bietet sowohl Räume, die naturbelassen sind, als auch Flächen, für intensive Nutzung mit vielfältigen Freizeitangeboten.

Ein moderner Park zeichnet sich dadurch aus, dass er im Austausch mit den späteren Nutzern entsteht. Die igs 2013 beteiligt daher in unzähligen Workshops, Bürgeridalogen und Gemeinschaftsprojekten die Bevölkerung aller Nationen an der Planung und Gestaltung ihres Parks.
Der Wilhelmsburger Inselpark bietet seinen Besuchern innovative Wasser- und Gartenanlagen, Plätze zum Spielen, Bewegen und Kommunizieren . Er berücksichtigt den Wunsch vieler Menschen, sich im Freien zu bewegen und Sport zu treiben. Diesem, durch neue Studien belegte, Trend wird der neue Park gerecht. Noch nie ist das Thema Sport, Bewegung und Gesundheit so frühzeitig bei der Planung einer Grünanlage berücksichtigt und in so großem Umfang umgesetzt worden. Der Wilhelmsburger Inselpark wird vielfältige, kostenfreie Angebote bieten, wie Scateranlage, Bouleplätze, Spielfelder, Laufstrecken, Walken oder Inlinefahren. Darüber hinaus gibt es unter anderem eine Kletterhalle, eine Schwimmhalle und einen Paddelrundkurs.

Bisher einzigartig ist auch das neuartige Beleuchtungskonzept für den Park, das für alle Hamburger Grünflächen vorbildlich sein wird und den Parkgästen auch in der dunkleren Jahreszeit oder in den Abendstunden ein Gefühl von Sicherheit und schöner, atmosphärischer Stimmung vermitteln wird. Erstmals werden LED-Leuchten eingesetzt. Die Leuchtdioden verbrauchen weniger Energie als herkömmliche Leuchtmittel. Sie haben eine längere Lebensdauer und somit geringe Wartungsintervalle. Zudem sind LED-Leuchten dimmbar und ihr Licht lässt sich sehr gut regeln. Letztendlich sind die Leuchten auch für die Tierwelt ein Gewinn, da das Licht keine große Anziehungskraft auf Insekten hat. Im Vergleich zu den bisherigen Parkleuchten kann die Anflugdichte von Insekten um bis zu 80 Prozent reduziert werden.

(Redaktion)


 


 

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